Die Illusion, man lebe vom Geld – Elementare Bedingungen eines gerechten Geldsystems

Die Selbstversorgung früherer Zeiten ist heute durch das System der arbeitsteiligen Wirtschaft abgelöst, in der keiner mehr für sich selbst arbeitet, sondern für die anderen. Die Wirtschaft funktioniert also im Grunde nach dem Prinzip der Brüderlichkeit. Dies wird für die Menschen durch das noch ganz auf den Egoismus gebaute Geldsystem verschleiert, das die Scheinlogik erzeugt, man arbeite für Geld, damit man davon leben könne. Doch niemand kann vom Geld leben, sondern immer nur von der Arbeit anderer. Das muss zu Konsequenzen für das heute noch ausbeuterische Geldsystem führen. Weiterlesen „Die Illusion, man lebe vom Geld – Elementare Bedingungen eines gerechten Geldsystems“

Der Zinseszins – eine riesige Umverteilungsmaschine

In einem vorigen Artikel wurde die exponentielle Geldvermehrung durch den Zinseszins beschrieben. Sie führt dazu, dass ständig unmerklich ca. 50 Prozent aller Preise in Form von Zinskosten an die Geldverleiher fließen. Die große Masse der Menschen ist gezwungen, etwa die Hälfte des eigenen Einkommens für den Zinskostenanteil zu zahlen, der in allen Produkten und Dienstleistungen steckt und der letztlich den Kreditgebern, den Reichen zufließt, die – unter anderem – deshalb so reich sind und sie immer ärmer. Die Menschen sind zwar rechtlich keine Sklaven mehr, müssen aber zur Hälfte für Andere im Hintergrund arbeiten, die keine Gegenleistung erbringen. Das Zinssystem ist wesentlicher Teil einer riesigen Umverteilungsmaschine.
Weiterlesen „Der Zinseszins – eine riesige Umverteilungsmaschine“