Der Gebetsgottesdienst des Kriegsministers im Pentagon

US-Kriegsminister Pete Hegseth hat im vergangenen Jahr eine monatliche christliche Gottesdienstreihe im Pentagon, dem Kriegsministerium, gestartet. Am Mittwoch, dem 25. März 2026, fand der erste Gottesdienst seit Beginn des Angriffskrieges gegen den Iran statt, ein Tag nachdem er weitreichende Änderungen im Militärseelsorgekorps angekündigt hatte. Er sprach das ihm zugeschickte Gebet eines Militärseelsorgers, das seinen Vorstellungen des religiösen Beistandes für die kämpfenden Truppen entsprach. Mit ihm rief er u.a. zu „überwältigender Gewalt“ gegen diejenigen auf, die „keine Gnade verdienen“. – Es findet hier eine verhängnisvolle Verkennung und satanische Instrumentalisierung des Christentums statt.

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Trumps neues Bild von sich als „Mitarbeiter des Roten Kreuzes“

US-Präsident Donald Trump hat am Sonntagabend, dem 12. April 2026, im sozialen Netzwerk Truth Social eine KI-generierte Abbildung von sich selbst als Jesus Christus veröffentlicht, der einen Kranken heilt. Damit scheint der evangelikale religiöse Wahn, der bisher Trump als Jesu Beauftragten sah, der die Mächte des Bösen auf Erden besiegen solle, um die leibhaftige Wiederkunft Jesu Christi vorzubereiten, eine neue Dimension erreicht zu haben.  Weiterlesen „Trumps neues Bild von sich als „Mitarbeiter des Roten Kreuzes““

Die verhängnisvollen Wahnvorstellungen über den Messias und die Wiederkunft Christi

Im Artikel vom 26.3.2026 wies Hermann Ploppa darauf hin, welche religiösen Wahnvorstellungen über die apokalyptische Endzeit und die Wiederkunft Jesu Christi von den einflussreichen Evangelikalen in den USA auf die Trump-Regierung übergegangen sind und ihr militärisches Handeln weitgehend impulsieren. Sie verbinden sich mit den ähnlichen Vorstellungen von dem Erscheinen des jüdischen Messias bei den herrschenden Zionisten in Israel und bestimmen den gemeinsamen totalen Kriegszug gegen den Iran und die dortigen „Heerscharen des Bösen“. Es ist sehr wichtig, sich klar zu machen, wodurch diese Wahnideen zustande kommen.

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Wie die Kirche ihre Gläubigen an die Corona-Verbrechen des Staates ausgeliefert hat

Der evangelische Pfarrer Thomas Dietz, viele Jahre Gemeindepfarrer in der Uckermark, hatte sich in der Corona-Zeit bewusst dafür entschieden, seine Kirche trotz strenger staatlicher Einschränkungen offen zu halten, um Raum für Gespräche, Zweifel und unterschiedliche Perspektiven zu schaffen. Inzwischen im Ruhestand, blickt er in einem MWGFD-Gespräch mit großer Irritation auf die damaligen Entscheidungen der Kirchenleitungen zurück. Dass Gottesdienste – selbst zu Ostern 2020 – ausfielen, sei für ihn ein historisch einmaliger Vorgang gewesen. Noch schwerer wiege jedoch, dass kritische Stimmen innerhalb der Kirche kaum Gehör gefunden hätten. Wir übernehmen von den MWGFD den folgenden zusammenfassenden Artikel. (hl)  Weiterlesen „Wie die Kirche ihre Gläubigen an die Corona-Verbrechen des Staates ausgeliefert hat“

Dietrich Bonhoeffer: Widerstand der geistigen Individualität

Der lutherische Theologe Dietrich Bonhoeffer war eine der Lichtgestalten des Widerstandes gegen das absolute Böse im Nationalsozialismus, das Rudolf Steiner am 20.9.1924 in der Sprache der Apokalypse des Johannes als das antichristliche „Tier“ prophezeit hatte, „das 1933 aufsteigt“ (GA 346, S. 239-240). Bereits am 1.2.1933 forderte Bonhoeffer in einem Radiovortrag über „Wandlungen des Führerbegriffes“ eine Begrenzung totaler Machtfülle des Kanzleramtes durch rechtsstaatliche Ordnung und Volkswohl und sagte:Führer und Amt, die sich selbst vergotten, spotten Gottes“, worauf die Übertragung sofort zensierend abgebrochen wurde (Wikipedia). (hl)  Weiterlesen „Dietrich Bonhoeffer: Widerstand der geistigen Individualität“

Die geistige Realität der Weihnacht: „Das Wunder“ von 1914

Die Weihnachtszeit dauert ja noch bis 6. Januar. Daher möchte ich im Anschluss an die Betrachtung Hermann Hesses von 1917 über die allgemeine Weihnachts-Sentimentalität im vorigen Artikel noch an etwas sehr Wesentliches erinnern. Es ist erstaunlich, dass Hermann Hesse eine große Ausnahme nicht erwähnte – was zeigt, wie stark sie verborgen gehalten wurde -, die bereits im ersten Kriegs-Weihnachten stattgefunden hat: den Weihnachtsfrieden von 1914, der an der Westfront in großem Ausmaß von den einander feindlich gegenüberliegenden Soldaten selbst ausging. Sie erlebten, wie alle Herzen ein sonderbares, in Worten gar nicht wiederzugebendes Gefühl durchzitterte“, das bei Tausenden zu ernst-heiteren weihnachtlichen Begegnungen und Verbrüderungen führte.  Weiterlesen „Die geistige Realität der Weihnacht: „Das Wunder“ von 1914“

Schon lange eine Sentimentalität – Hermann Hesse über Weihnachten

Was ich in der Einleitung zu meinem vorigen Artikel nur kurz angesprochen habe, die Hohlheit, materialistische Veräußerlichung und damit verbundene Sentimentalität des Weihnachtsfestes, hat Hermann Hesse (2.7.1877 – 9.8 1962) bereits 1917 in einer Weihnachts-Betrachtung ausführlich behandelt. Er hatte sich, als 1914 der Erste Weltkrieg ausbrach, aus der Schweiz freiwillig bei der deutschen Armee gemeldet, wurde aber für kampfunfähig befunden und zur Betreuung gegnerischer Kriegsgefangener eingesetzt. So sehr seiner Analyse zuzustimmen ist, so bedarf sein abschließendes Fazit allerdings einer Anmerkung. (hl)

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Die Wiedererringung des verlorenen Christfestes

Die materialistische Veräußerlichung des Weihnachtsfestes, die wir Jahr für Jahr erleben, zeigt, dass seine spirituelle Substanz aus dem Gemüt der Menschen entschwunden ist. An ihre Stelle sind das Festhalten an gefühlverbundener Tradition, Sentimentalität und Kitsch getreten. Die innere Hohlheit ermöglicht es auch andersgläubigen aggressiven Migranten, durch zunehmende Terrorakte auf Weihnachtsmärkte und Kirchen die christliche Kultur in ihrem eigenen Lande anzugreifen und lächerlich zu machen. Die Abwehr geht nur gegen die äußere Gewalt. Aus der inneren geistigen Substanz des Christentums erfolgt keine wirkliche Gegenwehr, denn es wird keine Substanz mehr erlebt. Wie sie wieder errungen werden kann, ist die existenzielle Frage.  Weiterlesen „Die Wiedererringung des verlorenen Christfestes“

Silicon Valley, Peter Thiel und das Kommen des Antichrist

Prof. Christian Kreiß macht im nachfolgenden Artikel darauf aufmerksam, dass in den USA eine durch Prominente oder Mächtige vorangetriebene wachsende Diskussion über christliche Grundwerte oder gar über das in der Bibel vorausgesagte Kommen des Antichrist stattfinde. Darunter sei auch der Tech-Milliardär Peter Thiel, der aber gerade die Technik und Künstliche Intelligenz als ein Mittel betrachte, dem Antichrist Einhalt zu gebieten. Prof. Kreiß zeigt auf, wie sich das menschenfeindliche Wirken der antichristlichen Macht im gesellschaftlichen und besonders wirtschaftlichen Leben äußert. Auch in Deutschland müsse dringend ein öffentliches Bewusstsein darüber entwickelt werden. (hl)  Weiterlesen „Silicon Valley, Peter Thiel und das Kommen des Antichrist“

Jürgen Fliege: „Der Dreck, den wir ertragen, macht unsere Widerstandskraft erst groß“

In der Reihe „geimpft, geschädigt, geleugnet“ veröffentlichen die „Mediziner und Wissenschaftler für Gesundheit, Freiheit und Demokratie“ (MWGFD) ein neues Interview mit dem früheren evangelischen Fernsehpfarrer Jürgen Fliege, der schon früh der inszenierten Corona-Angstkampagne kritisch gegenüberstand. Er spricht über das notwendige Wahrnehmen und den Trost der alleingelassenen Impf-Geschädigten, seine Enttäuschung über die Kirche, sein Vertrauen in Gott und das Leben sowie die Hilfe der alternativen Medien. – Wir übernehmen einen zusammenfassenden Artikel der MWGFD und die Links zum ganzen Video. (hl)

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