Der Bericht des George Ritchie von der Rückseite des Lebens

Durch die Geburt treten wir ins irdische Leben ein, und durch den Tod verlassen wir es wieder. Wo kommen wir her, und wo gehen wir hin? Das sind die großen Rätselfragen, ohne deren Lösung wir im Grunde nicht wissen, wer wir sind. Sensible Naturen fühlen sich daher irgendwie fremd in diesem Leben. „Fremd bin ich eingezogen, / Fremd zieh ich wieder aus“ beginnt der von Heinrich Heine hochgeschätzte Romantiker Wilhelm Müller seinen Gedichtzyklus „Die Winterreise“, die von Franz Schubert kongenial vertont wurde. Weiterlesen „Der Bericht des George Ritchie von der Rückseite des Lebens“

Zunehmende Erinnerungen von Kindern an ein vorheriges Leben

Nicht nur alle Institutionen, Zustände und Ereignisse haben eine äußere Fassade, an der man kratzen muss, wenn man die treibenden Kräfte erkennen will. Auch das menschliche Leben selbst bietet uns in seinem äußeren Ablauf zwischen Geburt und Tod gewissermaßen eine Fassade, hinter der die verursachenden Kräfte verborgen sind, deren Erkennen erst die Fragen nach dem Sinn des Lebens, dem Woher und Wohin des Menschen beantworten könnte. Weiterlesen „Zunehmende Erinnerungen von Kindern an ein vorheriges Leben“

Gehört der Islam zu den Fundamenten europäischer Kultur? Begriffsverwirrungen eines Historikers

Wissenschaft schützt vor Torheit nicht, insbesondere dann, wenn historische Ereignisse mit undifferenzierter Begrifflichkeit erfasst werden. Am 12.5.2016 sagte der Berliner Mittelalterhistoriker Michael Borgolte zu Focus-online: Weiterlesen „Gehört der Islam zu den Fundamenten europäischer Kultur? Begriffsverwirrungen eines Historikers“

Die dramatischen Erinnerungen Udo Wieczoreks an ein vorheriges Leben

Am 6. November 2015 erschien in der Stuttgarter Zeitung ein Artikel mit der Überschrift: „Hat Udo Wieczorek schon einmal gelebt? Wer ist Vinz?“1 Die Geschichte ist so eindrucksvoll, dass hier darüber berichtet werden soll. Was da zum Vorschein kommt, rüttelt gewaltig an der Gewissheit des materialistischen Weltbildes und „kratzt,“ wie der Journalist Manfred Bomm schreibt, „an der Fassade der festgemauerten Wissenschaft, die nur zulässt, was physikalisch und mathematisch berechenbar erscheint.“ Weiterlesen „Die dramatischen Erinnerungen Udo Wieczoreks an ein vorheriges Leben“

Die Krise des christlichen Glaubens

Mitte des 19. Jahrhunderts kamen aufmerksame Zeitbeobachter bereits zu der Feststellung, dass es keine gläubigen Massen wie im Mittelalter mehr gebe. Der Rationalismus der Aufklärung habe seine Verbreitung bis in die letzten Hütten gefunden und den christlichen Glauben weitgehend ausgehöhlt. Das hat bis heute nur noch zugenommen. Die Kirchen haben enorm an Mitgliedern verloren, und viele, die es noch sind, klammern sich mehr aus Ratlosigkeit und Furcht vor der Leere an die traditionellen Überlieferungen, denn aus echtem Glauben. Weiterlesen „Die Krise des christlichen Glaubens“

Deutscher Geist und deutsche Seele – verkannt, verdrängt, verleumdet

Das Grundgesetz hat sich noch selbstverständlich dem Wohl des deutschen Volkes verpflichtet. Der Bundespräsident, formaler Repräsentant und kraft Amtseid moralische Wächtergestalt über das Wohl des deutschen Volkes, verwendete in seiner Ansprache zum Tag der deutschen Einheit am 3. Oktober 2015 das Wort Volk bezeichnenderweise kein einziges Mal. Weiterlesen „Deutscher Geist und deutsche Seele – verkannt, verdrängt, verleumdet“

Volk oder Bevölkerung? – Von den Quellen der deutschen Kultur

„Denk ich an Deutschland in der Nacht,
Dann bin ich um den Schlaf gebracht..“
Heinrich Heine   

Die Begriffe Volk und Volksgemeinschaft sind durch die nationalsozialistische Ideologie als blutsgebundenes Kollektiv einer auserwählten Rasse missbraucht worden, das einen übergeordneten personellen Gesamtwillen besitze, der durch den Führer repräsentiert und ausgeführt werde. Damit war auch der Begriff Volksgeist diskreditiert, der als Zusammenfassung dessen verstanden wird, was als seelisch-geistige Besonderheit ein Volk charakterisiert. Weiterlesen „Volk oder Bevölkerung? – Von den Quellen der deutschen Kultur“

Der Mensch als Maß der Gesellschaft

„Demokratie ist der Wille des Volkes. Jeden Morgen lese ich überrascht in der Zeitung, was ich will“, bemerkte ein holländischer Komiker. Diese alltägliche Komik bemerken offenbar nur noch die Komiker. Die Berufs-Demokraten, die einschlägigen Wissenschaftler und die Medien-Abhängigen bleiben an der Oberfläche der unaufhörlich eingravierten demokratischen Phrasen kleben, die glauben machen sollen, eine vormundschaftliche Herrschaft bestehe nicht, wenn man den Vormund selber wählen kann. Weiterlesen „Der Mensch als Maß der Gesellschaft“

Die ungebändigte Macht des Kapitals – das nach wie vor zentrale Problem des sozialen Lebens

„Der Kapitalismus gleicht einem Pferd: Um dem Menschen nützlich zu sein, müssen ihm Zügel angelegt werden.“ (Prof. Querulix, deutscher Aphoristiker)

Das Kapital beherrscht die Welt. Das ist für jeden aufmerksamen Zeitbeobachter unbestreitbar. Aber das Kapital ist keine anonyme Macht. Es sind Menschen, die hinter ihm stehen und es als Instrument im Positiven wie im Negativen benutzen: seine Eigentümer. Das Eigentumsrecht gestattet ihnen die unbegrenzte Verfügungsbefugnis über das Kapital und seinen Profit. Weiterlesen „Die ungebändigte Macht des Kapitals – das nach wie vor zentrale Problem des sozialen Lebens“

Kapital-Macht und Lohnsklaverei – Das Versagen des Rechts

Die Stellung der Abhängig-Beschäftigten, die ihre Arbeitskraft auf dem „Arbeitsmarkt“ gegen einen oft zum Leben nicht oder kaum ausreichenden Lohn verkaufen müssen, ist nach wie vor das ungelöste Urproblem des sozialen Lebens. Es ist von den Herrschenden und ihrer willfährigen Bewusstseinsindustrie weitgehend in den Hintergrund gedrängt. Auch die Gewerkschaften thematisieren es nicht mehr. Sie sind offensichtlich angepasster Bestandteil des herrschenden Systems geworden. Weiterlesen „Kapital-Macht und Lohnsklaverei – Das Versagen des Rechts“