Das Grundgesetz hat sich noch selbstverständlich dem Wohl des deutschen Volkes verpflichtet. Der Bundespräsident, formaler Repräsentant und kraft Amtseid moralische Wächtergestalt über das Wohl des deutschen Volkes, verwendete in seiner Ansprache zum Tag der deutschen Einheit am 3. Oktober 2015 das Wort Volk bezeichnenderweise kein einziges Mal. Weiterlesen „Deutscher Geist und deutsche Seele – verkannt, verdrängt, verleumdet“
Kategorie: Kultur
Volk oder Bevölkerung? – Von den Quellen der deutschen Kultur
„Denk ich an Deutschland in der Nacht,
Dann bin ich um den Schlaf gebracht..“
Heinrich Heine
Die Begriffe Volk und Volksgemeinschaft sind durch die nationalsozialistische Ideologie als blutsgebundenes Kollektiv einer auserwählten Rasse missbraucht worden, das einen übergeordneten personellen Gesamtwillen besitze, der durch den Führer repräsentiert und ausgeführt werde. Damit war auch der Begriff Volksgeist diskreditiert, der als Zusammenfassung dessen verstanden wird, was als seelisch-geistige Besonderheit ein Volk charakterisiert. Weiterlesen „Volk oder Bevölkerung? – Von den Quellen der deutschen Kultur“
Der Mensch als Maß der Gesellschaft
„Demokratie ist der Wille des Volkes. Jeden Morgen lese ich überrascht in der Zeitung, was ich will“, bemerkte ein holländischer Komiker. Diese alltägliche Komik bemerken offenbar nur noch die Komiker. Die Berufs-Demokraten, die einschlägigen Wissenschaftler und die Medien-Abhängigen bleiben an der Oberfläche der unaufhörlich eingravierten demokratischen Phrasen kleben, die glauben machen sollen, eine vormundschaftliche Herrschaft bestehe nicht, wenn man den Vormund selber wählen kann. Weiterlesen „Der Mensch als Maß der Gesellschaft“
Wo sind Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit?
Die Formen der Gesellschaft sind immer Ausdruck dessen, was im Menschen lebt und in der Begegnung mit den Anderen nach Entfaltung drängt. Die Frage ist nur, ob es das reine Wesen des Menschen ist, das sich ihm angemessene Strukturen schaffen kann, oder ob sich Kräfte durchsetzen, die seine freie Entfaltung beeinträchtigen und verhindern. Als in der Französischen Revolution der Ruf von Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit die Welt durchtönte, fühlte sich jeder strebende Mensch davon in seinem Inneren angesprochen und begeistert. Diese Ideale haben etwas mit der Entfaltung des reinen Menschen in der Gesellschaft zu tun. Doch wo sind sie geblieben? Weiterlesen „Wo sind Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit?“
Die verkannte Freiheit – oder warum viele Menschen Unfreiheit hinnehmen
„Die Weltgeschichte ist der Fortschritt im Bewusstsein der Freiheit“
(G.W.F. Hegel: Philosophie der Geschichte)
Es scheint ein soziologisches Gesetz zu sein: Je mehr von einer Sache geredet wird, desto weniger wird sie verstanden. Alle wollen Freiheit, diskutieren über sie und fordern ihre Verwirklichung oder meinen, sie schon zu besitzen. Die westliche Demokratie beansprucht, die Freiheit der in ihr lebenden Menschen realisiert zu haben. Sie propagiert Freiheit als die freie Wahl von Vertretern, welche die Gesetze machen und die Regierungsgeschäfte besorgen. Weiterlesen „Die verkannte Freiheit – oder warum viele Menschen Unfreiheit hinnehmen“
Islam und Gewalt – Gehört der Islamismus zum Islam?
Innenminister Thomas de Maizière äußerte am 17. 5. 2010 gegenüber der Süddeutschen Zeitung, der Islam sei im Gegensatz zum Islamismus bei uns willkommen. Die Zeitung „Die Welt“ fasste am 31. 1. 2015 Angela Merkels im Interview gemachte Aussage über Islam und Islamismus in der Schlagzeile zusammen: „Der Islam gehört zu Deutschland, der Islamismus nicht.“ Gewalt und Terror, durch die radikale Strömungen im Namen des Islam die Errichtung einer religiös legitimierten Gesellschafts- und Staatsordnung anstreben, werden vom eigentlichen Islam getrennt, der als friedliche Religion damit nichts zu tun habe, sondern ideologisch missbraucht werde. Der Islam gehöre wie Judentum und Christentum inzwischen auch zu Europa und Deutschland und sei eine Bereicherung für die Kultur des Landes. Weiterlesen „Islam und Gewalt – Gehört der Islamismus zum Islam?“
Religion als Krieg oder Frieden stiftende Kraft
„Ist es nicht sonderbar, dass die Menschen so gern für ihre Religion fechten und so ungern nach ihren Vorschriften leben?“ Georg Christoph Lichtenberg (1742-1799)
Religiös motivierte Gewalt
Die drei monotheistischen Religionen Judentum, Christentum und Islam führen auch in der Gegenwart kein nur stilles kulturbildendes Dasein, wie es eigentlich dem inneren Wesen der Religion entsprechen sollte, sondern wirken stark motivierend und antreibend in den staatlich-militärischen Komplex der Macht- und Gewaltausübung hinein. Weiterlesen „Religion als Krieg oder Frieden stiftende Kraft“
Das Kind vor dem Bildschirm – Auswirkungen auf seine Entwicklung
Weithin ist die Vorstellung verbreitet, dass die Kinder nur kleine Erwachsene seien, gleichsam deren unvollständige Miniaturausgaben, die über die gleichen Fähigkeiten und Denkformen verfügten wie diese, graduell eben nur noch nicht so ausgebildet. Danach wird die Entwicklung als ein linearer Vorgang angesehen, der von Anfang bis Ende denselben Bedingungen und Gesetzmäßigkeiten unterliege. Weiterlesen „Das Kind vor dem Bildschirm – Auswirkungen auf seine Entwicklung“
Die Wirkung des Fernsehens auf das Bewusstsein
Im Jahr 2013 haben sich nach Angaben der ARD täglich insgesamt 24,81 Millionen Menschen bei einem öffentlich-rechtlichen oder privaten Fernsehsender eine Nachrichtensendung angesehen, um sich über das Neueste in der Welt zu informieren.(1) Das Fernsehen ist in der Hand der Herrschenden vor Radio und Zeitung das einflussreichste Medium auf das politische und gesellschaftliche Bewusstsein der Massen. Weiterlesen „Die Wirkung des Fernsehens auf das Bewusstsein“
Macht macht untertan – Die Unvereinbarkeit von staatlicher Macht und Demokratie
Die Macht über Menschen ist allen bisherigen Herrschaftsformen des Staates immanent. Die umfassendste Ausprägung uneingeschränkter Herrschaft Einzelner über alle anderen finden wir geschichtlich in den vorderasiatischen Theokratien und im späteren Gottesgnadentum der Monarchien Weiterlesen „Macht macht untertan – Die Unvereinbarkeit von staatlicher Macht und Demokratie“