NATO-Oberbefehlshaber widerspricht Angriffsbehauptungen: „Russland sucht keinen Konflikt“

Entgegen der alarmistischen Warnungen der deutschen Politiker und Militärs wie Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU), Wehrminister Boris Pistolius (SPD) und Heeresinspekteur Generalleutnant Christian Freuding vor einem bevorstehenden russischen Angriff stellte am 11.6.2026 der höchste militärische Befehlshaber der NATO in Europa und Chef des US European Command, General Alexus Grynkewich, nüchtern fest: „Russland sucht keinen Konflikt.“ Er habe die Geheimdienst-Informationen genau verfolgt. – Warum sagen Merz, ein „offener Kriegshetzer“ (Prof. Jeffrey Sachs), Pistorius aus den Regierungsparteien CDU/SPD und ihre Gehilfen so dreist permanent das Gegenteil und schüren einen Wahnsinns-Krieg in Europa gegen Russland? 


Quelle: https://shape.nato.int/saceur-2, Screenshot

Nach Meldung der Berliner Zeitung, hat der Generalinspekteur des Heeres, Generalleutnant Christian Freuding, noch am selben Tag entsprechende Warnungen bekräftigt. In einem Interview mit Politico habe er erklärt, es gebe unter den NATO-Staaten einen breiten Konsens darüber, dass Russland bis 2029 die Fähigkeit entwickeln könnte, das Bündnisgebiet anzugreifen. Wörtlich:
2029 ist keine deutsche Zeitlinie. Es handelt sich um eine von der NATO abgestimmte Geheimdienst-Bewertung. Alle 32 Nato-Partner stimmen darin überein, dass Russland 2029 die Fähigkeit haben könnte, ein NATO-Land anzugreifen.“ (Hervorhebung hl)
Zugleich habe der General gewarnt, Russland könne auch früher handeln. Deshalb müsse Deutschland seine Verteidigungsfähigkeit deutlich schneller ausbauen. „Wir müssen bereit sein zu kämpfen.“

Auch der britische Premierminister Keir Starmer, so die Berliner Zeitung weiter, habe erst vor wenigen Tagen behauptet, Russland könne bereits bis 2030 eine direkte Bedrohung für NATO-Staaten darstellen. „Britische Geheimdienste und andere Bündnisstaaten gingen davon aus, dass Moskau innerhalb weniger Jahre die Fähigkeit entwickeln könnte, das Bündnis unmittelbar herauszufordern.
Starmer sprach von der ´gefährlichsten und unsichersten Zeit` seines Lebens.“
Wen wundert`s, sind die Briten doch die intensivsten Wühler gegen Russland.

Aus den baltischen Staaten Estland, Lettland oder Litauen kommen ja schon lange regelmäßig Warnungen vor möglichen russischen Aggressionen. Und Russland-Feinde von dort bestimmen auch weitgehend die feindliche Haltung der EU gegenüber Russland.

Demgegenüber habe, so die Berliner Zeitung, der US-General auf der Internationalen Luftfahrtausstellung (ILA) in Berlin laut  „Financial Times“ erklärt: Russland sei „nicht auf einen Konflikt aus“. –

General Grynkewich habe die militärische Abschreckungsfähigkeit der NATO in den Mittelpunkt seiner Argumentation gestellt. Auf die Frage nach einem möglichen Angriff auf die baltischen Staaten habe er laut Financial Times erklärt, seine Aufgabe bestehe darin, Russland klar zu machen, dass ein solcher Schritt scheitern würde. Er habe die Geheimdienstinformationen sehr genau verfolgt. Russland verstehe, dass die NATO ein Verteidigungsbündnis sei und über „eine Reihe asymmetrischer Vorteile“ verfüge. „Weil sie wissen, dass sie keinen Erfolg hätten, werden sie ein solches Risiko nicht eingehen.“ Gleichzeitig habe der General die Einsatzbereitschaft des Bündnisses betont. Auf die Frage, ob die NATO im Ernstfall sofort kämpfen könne, antwortete er: „Absolut.“

Die Berliner Zeitung weist darauf hin, dass auch aus Moskau seit Monaten Zurückweisungen der europäischen Behauptungen eines bevorstehenden russischen Angriffes kommen. Russlands Präsident Wladimir Putin habe Befürchtungen eines russischen Angriffs auf NATO-Staaten erst vergangene Woche als „Unsinn“ bezeichnet. „Das ist eine bewusste Provokation, um eine Bedrohung zu schaffen, die es in Wirklichkeit nicht gibt, und die Bevölkerung dazu zu bringen, mehr Geld für Verteidigung auszugeben“, habe Putin gesagt. Die Vorstellung eines russischen Angriffs auf das Bündnis sei „absurd“.

Die Feststellung des Oberkommandierenden der NATO-Truppen in Europa hat vor allen anderen Äußerungen hoher Militärs ein besonderes Gewicht. Denn er trägt von seiner Seite die letzte Verantwortung für die Sicherheit Europas. Er habe die Geheimdienstinformationen sehr genau verfolgt, sagt er, und kommt zu diesem Schluss, dass Russland keinen Konflikt mit der NATO suche.

Wenn der deutsche Heeres-Inspekteur am selben Tag erklärt, es sei eine „von der NATO abgestimmte Geheimdienstbewertung“, dass Russland bis 2029 oder gar noch früher fähig und auch bereit zu einem Angriff sei, ist das ja eine genau gegenteilige Behauptung. Entweder lügt er, oder er beruft sich auf eine NATO-Bewertung, die vor der Amtszeit General Grynkewichs getroffen wurde, der seit 4. Juli 2025 im Amt ist. Aber dann sagt er auch nicht die Wahrheit, denn eine solche kann aktuell unter General Grynkewich nicht zustande gekommen sein.

Auch die Feststellung General Grynkewichs bestätigt, dass die deutsche Regierung und ihre militärischen Mitläufer „nicht vom Willen des Grundgesetzes beseelt sind, ´dem Frieden in der Welt zu dienen`“, wie ich in dem gleichlautenden Artikel vom 2. Juni 2026 nachgewiesen habe. Sie gehören, wie dort begründet, vor Gericht gestellt.

 

 

 

 

 

 

 

 

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Autor: hwludwig

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