Der unerbittliche Aufklärer Prof. Stefan Homburg war, neben anderen deutschen Kritikern, vom Corona-Untersuchungs-Ausschuss des Tiroler Landtags eingeladen und hielt vorher einen Vortrag vor italienischen Unternehmern. Er brachte die Fakten über die Pandemie- und Lockdown-Täuschungen in Deutschland mit und ging auf die merkwürdig abweichende hohe Sterblichkeit in 5 Regionen Norditaliens ein. Doch sei die Erscheinung in beiden Ländern gleich: nichtöffentliche Sitzungen und gewogene Journalisten ermöglichten es den Mächtigen, Daten und Fakten vollkommen zu vernebeln und hochkarätige Sachverständige, die sie selber eingeladen haben, ins Lächerliche ziehen zu lassen. Nachfolgend mein Transkript des Videos mit eigenen Untertiteln. (hl)
Prof. Dr. Stefan Homburg
Meine Anhörung in Italien
Herzlich willkommen, meine Damen und Herren. Letzte Woche war ich in Italien, um dort an einer Anhörung des Südtiroler Landtags teilzunehmen. Dafür gab es drei Gründe.
1. muss ich meinem Ruf bei der Justiz gerecht werden, denn in meiner Strafakte heißt es, ich zitiere:
„Der Beschuldigte ist international als Corona-Maßnahmen-Kritiker bekannt. Herr Homburg nimmt dabei regelmäßig eine regierungskritische Position ein (unabhängig von der Legislaturperiode).“
Früher las man in Strafakten, der Beschuldigte sei Kopf eines internationalen Verbrecherrings. Heute heißt es, er sei international bekannt als Kritiker der Corona-Politik. Aus Sicht der Justiz ist das vermutlich sogar schlimmer. Meinungsfreiheit steht nur noch auf dem Papier.
2.wollte ich die Zustände bei uns mit denen im Ausland vergleichen und die Ergebnisse, die ich Ihnen gleich präsentiere, sind hoch interessant und politisch sehr lehrreich.
3. aber stand Italien unzweifelhaft im Zentrum der globalen Corona-Politik. Es war der erste Staat in der gesamten Menschheitsgeschichte, der einen landesweiten Lockdown verhängte. China hatte zwar früher reagiert, aber nur Wuhan und einige andere Städte in der Provinz Hubai abgeriegelt, nicht das gesamte Land.
So fuhr ich also aus Deutschland über die Alpen nach Italien. Am höchsten Punkt, dem Brennerpass, schneite es noch, wie mein Schnappschuss hier zeigt. Anschließend ging es hinab ins frühlingshafte Bozen. Auf der Landkarte scheint es, als befinde sich Bozen mitten in den Alpen. In Wahrheit liegt es am Ende eines großen Tals und von dort gelangt man ebenerdig rasch nach Verona oder auch nach Venedig.
Natürlich habe ich neben der Arbeit auch die Vorzüge Italiens genossen und dort gut gegessen, wie hier (?). Vor dem Lokal steht übrigens Tom Lausen im Gespräch mit Frau Dr. Renate Holzeisen, eine Rechtsanwältin und Wirtschaftsprüferin, die in Italien auch für ihren Einsatz gegen die Kinder-Impfpflichten bekannt ist.
Vortrag am Vorabend
Am Vorabend der Anhörung hielt ich einen Vortrag vor mehreren Dutzend italienischen Unternehmern und präsentierte dort erstmals eine Grafik (wird eingeblendet min. 2:44), die Sie noch nicht kennen und die die vielleicht wichtigsten Daten des RKI veranschaulicht.
Die Grafik zeigt schwere Atemwegserkrankungen, die zur Einlieferung in eine Klinik führen und von der Klinik ans RKI gemeldet werden. Jeden Winter nehmen diese Erkrankung zu und gehen im Frühjahr automatisch zurück. So war es auch 2020. Und zweierlei ist hierbei interessant.
1. war die Anzahl der schweren Atemwegserkrankungen im Frühjahr 2020 niedriger als 2018 oder 2022, als niemand einen Lockdown forderte.
2. und wichtiger, verhängten Merkel und die Ministerpräsidenten den Lockdown erst drei Wochen, nachdem die Erkrankungen sanken. Bezogen auf die Ansteckungen kam der Lockdown unter Berücksichtigung der Inkubationszeit sogar rund vier Wochen zu spät, war also überflüssig und eminent schädlich. Kein Wunder, dass damals sämtliche Lehrbücher und Leitlinien von Lockdowns und Schulschließungen abrieten.
All dies medizinische Wissen wurde aber von entfesselten Politikern, Militärs und Medien beiseite gewischt. Die Grafik widerlegt das Narrativ, ohne Lockdown hätte es viele Tote gegeben. Sie wurde natürlich nie gezeigt und ist auch nicht leicht zu konstruieren, wenn man tausende Daten filtern muss. Trotzdem zeigt sie relevante Zahlen aus der amtlichen Surveillance (Überwachung).
Das geneigte Publikum bekam jahrelang irrelevante PCR-Zahlen vorgesetzt, die rein gar nichts darüber aussagten, ob jemand schwer erkrankt war. So wurde ein medizinischer Notstand vorgetäuscht.
Die italienischen Zuhörer waren beeindruckt, obwohl in ihrem Land noch Seltsameres geschah. Italien gehört nämlich zu den drei europäischen Ländern, die im Frühjahr 2020 starke Sterbewellen verzeichneten.
Diese Grafik von Eurostat (wird eingeblendet, min. 4:55) zeigt alle 27 EU-Länder und hebt Italien, Spanien und Belgien farbig hervor. Um die Länder vergleichbar zu machen, habe ich prozentuale Abweichung vom Durchschnitt dargestellt und nicht absolute Zahlen. Unten erkennen Sie, dass in den meisten EU-Staaten im Frühjahr 2020 nichts Besonderes passierte, denn saisonale Übersterblichkeiten und Wellen sind normal und treten in jedem Jahr auf. Der Volksmund nennt sie Grippewellen.
Die drei hervorgehobenen Länder sind aber auffällig. Geradezu kurios ist hierbei, dass sie die ersten waren, die Lockdowns verhängten. Italien tat das in der 11. Kalenderwoche. Spanien und Belgien folgten einige Tage später. In diesen drei Ländern stiegen die Sterbefälle stark.
Deutschland folgte erst Wochen später, doch erkennen Sie an der schwarzen Linie unten, die Deutschland repräsentiert, dass bei uns nichts Gravierendes passierte. Die Fakten widersprechen diametral dem Narrativ, Deutschland habe früher als andere reagiert und sei deshalb gut durch die erste Welle gekommen. Genau das Gegenteil ist der Fall.
Noch dramatischer stellt sich die Sache dar, wenn man Italien näher betrachtet. Diese Grafik (wird eingeblendet, min. 6:19) ist so konstruiert wie die vorige, zeigt aber italienische Regionen, sogenannte Natz 3 der europäischen Statistik. Auffällig ist zunächst, dass die Sterblichkeit in den weitaus meisten der über 100 Regionen keinerlei Ausschlag im Frühjahr 2020 zeigt. Das sind die vielen grauen Linien unten in der Abbildung, stellenweise im negativen Bereich. Fünf Regionen stechen jedoch heraus, nämlich Bergamo, Kremona, Breschia, Lodi und Pierinsa. Sie liegen alle in der Lombardei oder an der Grenze zur Lombardei.
Die gewaltigen Unterschiede können offensichtlich nicht durch Viren erklärt werden, sondern sie müssen andere Ursachen haben. Bis heute ist nicht gesichert, welches diese Ursachen sind, aber es wird über einige Gründe diskutiert.
1. könnte es sich um einen Anschlag handeln, dessen Zweck darin bestand, die Bevölkerung zu erschrecken und experimentelle Therapien durchzusetzen, die sonst niemand akzeptiert hätte.
2. kommen medizinische Fehlbehandlungen in Betracht. Anfangs wurden viele Patienten invasiv beatmet, bis man erkannte, dass diese Behandlung die Sterblichkeit erhöht, statt senkt.
Auch wurden Medikamente wie Remdesivier verabreicht, die bereits bei der Behandlung von Ebola als tödlich gegolten hatten. Patienten, die eine Erkältung oder Lungenentzündung überlebt hatten, verstarben kläglich an Nieren- oder Leberversagen.
3. Als dritte mögliche Erklärung werden Pflegeabbrüche genannt, wie man sie verniedlichend nennt. Aus Angst vor Krankheit oder Grenzschließungen floh das Pflegepersonal aus den Alten- und Pflegeheimen, sodass die Bedürftigen dort zurücklieben und allein starben.
4. Und viertens könnten Managementfehler die Ursache sein. Schließt der Staat die Arztpraxen, werden die Kliniken überrannt. Schließt er die Bestattungsinstitute, kommen die Krematorien nicht nach und so weiter.
All dies sind aber ungesicherte Hypothesen. Als Wissenschaftler würde ich keine unterschreiben, sondern hoffe auf weitere Forschung zu dieser eminent wichtigen Frage.
Die Anhörung im Landtag
Wie verlief nun meine Anhörung im Landtag, den Sie hier sehen? Leider kann ich Ihnen diesmal keine Videoausschnitte zeigen, weil die Sitzungen von Untersuchungs-Ausschüssen nicht öffentlich sind.
Das ist in Italien nicht anders als bei uns. Untersuchungsausschüsse tagen stets nicht öffentlich. Bei Enquet-Kommissionen wird die Öffentlichkeit ab und zu zugelassen. Alle Entscheidungen aber fallen hinter verschlossenen Türen. Widerspricht das nicht dem Sinn der Aufarbeitung und Aufklärung? Ja, doch. Aber Politiker haben weltweit enorme Angst, dass die Bevölkerung erkennt, was damals geschah. Deshalb werden Daten und Protokolle zurückgehalten oder vernichtet, und Kommissionen stellen sich nur scheinbar ihrer Aufgabe der Aufarbeitung.
Mein Schnappschuss aus dem Plenarsaal zeigt deshalb nur einen kleinen Ausschnitt, der verdeutlicht, dass die äußeren Bedingungen exzellent waren. Designmöbel, große Pflanzen, Echtledersitze sowie Saft und Wasser an jedem Platz unterschieden sich wohltuend von dem, was ich aus Berlin kenne. Auch die Atmosphäre war eine ganz andere. Ich wurde nicht unterbrochen, das Mikrofon wurde nicht abgestellt, und vor allem gab es keine hämischen Zisch- und Störgeräusche aus dem Hintergrund, wie sie in der Berliner Enquet-Kommission gang und gäbe sind.
Und noch etwas war ungewohnt. In der zweieinhalbstündigen Anhörung wurden neben mir der Lungenfacharzt Dr. Wodarg befragt, der Molekularbiologe Dr. Nehls, der bis vor kurzem ständiges Mitglied in der Berliner Enquet-Kommission war und nicht zuletzt der Virologe Dr. Sterz, der früher als Cheftoxikologe für den Pfizer-Konzern gearbeitet hatte.
Wer meine Sendungen verfolgt, weiß, dass alle Genannten Lockdowns und Impfzwang kritisch gegenüberstehen. Während in der Enquet-Kommission des deutschen Bundestags, der ich angehöre, maximal ein Kritiker auf eine ganze Gruppe von Maßnahmen-Befürwortern trifft, war es hier in Südtirol umgekehrt. Wir vier konnten unsere Kritik frei äußern. Die Abgeordneten stellten viele Fragen, und diese Sitzung endete absolut harmonisch.
Bei der Nachmittagssitzung mit den Professoren Suscharit Bhakdi und Ulrike Kämmerer sowie dem Datenanalysten Tom Lausen soll es Spannungen gegeben haben, aber dazu kann ich nichts sagen, weil auch diese Sitzung nicht öffentlich und meine Zeit eben abgelaufen war.
Wirkung der Anhörungen auf die Bevölkerung
Der zentrale Punkt dieser Sendung und zugleich der Grund, warum ich sie überhaupt gemacht habe, betrifft die Wirkung der Anhörung auf die Bevölkerung. Bürger durften ja nicht teilnehmen und mussten sich auf das verlassen, was in der Zeitung steht. Und was dort stand, war wirklich bezeichnend (Einblendung min. 11: 55).
Unter dem reißerischen Titel „´Die Schwurbel`-Schlacht“ sehen Sie ein Foto von mir und einem der Landtagsabgeordneten. Er ist ein naturverbundener Weinbauer, und bei seinem Anblick dachte ich unwillkürlich an die bekannte Karikatur, in der ein Journalist religiöse Amish-People fragt, warum es bei Ihnen denn kein Corona gibt. Die Antwort der Amish People: Weil wir keinen Fernseher haben.
Der Zeitungsartikel beginnt mit der Falschinformation, Professor Andreas Sönnichsen habe an der Sitzung teilgenommen. In Wahrheit war er, vor meinem Auftritt, per Video zugeschaltet. Der Journalist wusste das nicht, weil die Presse ja ebenfalls von den Sitzungen ausgeschlossen war. Die Zeitung berichtete deshalb auch nichts vom Inhalt unserer Ausführungen, sondern zitierte hauptsächlich die Meinungen der grünen Ausschussvorsitzenden Fopper sowie der Mehrheitsführerin Pamer von der Südtiroler Volkspartei, die dort seit 70 Jahren regiert. Immerhin wurde Frau Dr. Holzeisen ebenfalls erwähnt.
An dieser Stelle passte zwischen Deutschland und Italien kein Blatt Papier. Hüben wie drüben verhindern die Mehrheitsparteien mittels Intransparenz eine wirkliche Aufklärung. Nichtöffentliche Sitzungen und gewogene Journalisten, die früher selber von Schulschließungen und Notzulassung geschwärmt haben, ermöglichen es den Mächtigen, Daten und Fakten vollkommen zu vernebeln und hochkarätige Sachverständige, die sie selber eingeladen haben, ins Lächerliche ziehen zu lassen.
Weil die Zeitung einerseits von einem „Who is Who“ der internationalen Corona-Maßnahmen-Kritik schreibt, andererseits aber von einem „Schwurbler-Treffen“, gewinnt Otto Normalverbraucher natürlich den Eindruck, dass die Corona-Politik durchaus evidenzbasiert war und nur von ein paar hoffnungslosen Querköpfen infrage gestellt wird. So gesehen steht die Südtiroler Volkszeitung dem Berliner Tagesspiegel in nichts nach.
Trotzdem bleibe ich optimistisch. Vor drei Jahren hörte man noch, es müsse endlich mal gut sein mit den Corona-Diskussionen. Danach kamen die RKI-Files ans Tageslicht, die die Täuschungen belegten, und erst kürzlich die Epstein-Files, die zeigten, wie Oligarchen um Bill Gates und Jeffrey Epstein bereits 2011 Pandemiepläne schmiedeten, um durch Offshore-Finanzstrukturen für Impfstoffe oder Pandemiefonds finanziell zu profitieren, was ja leider auch geklappt hat.*
Aber es gilt das alte Motto: „Steter Tropfen höhlt den Stein“.
Und wir müssen weiter daran arbeiten, dass die sogenannte „Gates-Epstein-Seuche“ nicht als medizinische Erfolgsstory in die Geschichte eingeht.
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Video:
https://www.youtube.com/watch?v=VK_tQTZzek8
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*Siehe:
https://www.youtube.com/watch?v=TcnTXLIZm2M
Ein Gedanke zu „Prof. Homburg: Die Vernebelung der Daten und Fakten – in Tirol wie in Deutschland“
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