Sonntagsgeschichte: Warum es nicht zum Krieg kam

Nach einem chinesischen Märchen

Kriege werden nicht von den Völkern, sondern von den Staaten und den diese beherrschenden Machtpsychopathen geführt, welche die verruchte Gewalt haben, die Völker auf die Schlachtfelder zu treiben. Die Menschen selbst treffen sich in der Regel auf der Ebene der menschlichen Begegnung, der Menschlichkeit. Der Krieg spielt sich dagegen auf der Ebene der Menschenvernichtung, des Antimenschlichen ab. Die Menschlichkeit hat kaum die Möglichkeit, in die Räder des Unmenschlichen einzugreifen und sie zum Stehen zu bringen. Es sei denn, maßgebliche Menschen der Kriegsmaschine werden von der Menschlichkeit ergriffen, wie es in China einmal vorgekommen sein soll. (hl) Weiterlesen „Sonntagsgeschichte: Warum es nicht zum Krieg kam“

Die Erscheinung des Logos – oder: Wie kommt die Weisheit der Welt in unser Denken?

„Das Glück deines Lebens hängt von
der Beschaffenheit deiner Gedanken ab.“
Marc Aurel (121-180)

Den ganzen Tag gebrauchen wir unser Denken, denn es konstituiert wesentlich unser Bewusstsein. Doch kennen wir es eigentlich? Im gewöhnlichen Bewusstsein erleben wir unser Denken selbst gar nicht, sondern immer nur durch das Denken das, was gedacht wird. Wir sind den Inhalten des Denkens hingegeben, der Prozess des Denkens selbst bleibt dagegen unbemerkt im Hintergrund. Wie kommen die Inhalte der Welt in unser Denken herein, und wie können sie allen Menschen gemeinsam sein? Die Fragen sind nicht müßig. Ihnen nachzugehen, eröffnet ungeahnte Perspektiven der Welt- und Selbsterkenntnis. Weiterlesen „Die Erscheinung des Logos – oder: Wie kommt die Weisheit der Welt in unser Denken?“

Vergebliche Flucht

Zum Jahreswechsel, der bei aller Fröhlichkeit auch zum Rück- und Vorblick auf das Leben Anlass gibt, sei eine kleine Geschichte aus „Tausendundeine Nacht“, der Sammlung morgenländischer Erzählungen indischen oder persischen Ursprungs, zum Besten gegeben. Sie erinnert den Menschen an die Begrenztheit seines Willens und die Macht des Schicksals. (hl) Weiterlesen „Vergebliche Flucht“

Die Jusos, die Politik und der Kindermord

Die Grünen, die Linke und vor allem die SPD drängen mit Macht, die Werbung für Abtreibung zu legalisieren. Und die Jungen Sozialisten beschlossen auf ihrem Bundeskongress Anfang Dezember 2018 nun gar die Forderung, überhaupt jegliche Abtreibung bis zum 9. Monat in die ungehinderte Beliebigkeit jeder Frau zu stellen. Denn „das Recht auf körperliche und reproduktive Selbstbestimmung“ stelle für die Jusos „ein zentrales Menschenrecht“ dar.  –  Bis auf die AfD blieb ein empörter Aufschrei der anderen Parteien, der Medien und selbst der Kirchen aus. Es sind bedeutungsvolle Vorgänge. Weiterlesen „Die Jusos, die Politik und der Kindermord“

Ein Weihnachtswunder – Heiligabend 1944

Immer wieder erlebten Menschen, die sich im Kriege als erbitterte Feinde gegenüberstanden, dass der Zauber der Heiligen Nacht sie auf wundersame Weise zu friedlichen, herzbewegenden Begegnungen zusammenführte. Die Waffen wurden abgelegt, und es galt nur noch der Mensch, der dem anderen in die Augen schaute und Anteil nahm an seinem Leiden, seinen Schmerzen und Hoffnungen. Und ihnen wurde bewusst, dass im Grunde keiner von ihnen den Krieg wollte. Weiterlesen „Ein Weihnachtswunder – Heiligabend 1944“

Sonntagsgeschichte: „Ein schöner Einfall“ – oder: Ein weiser Richter

Von
Sigismund von Radecki

In den Zeiten wachsender Armut der unteren Bevölkerungsschichten und vor allem vieler Rentner spielen sich oft uns alle im Grunde beschämende Szenen ab. Alte Männer oder Frauen, die ein Leben lang gearbeitet haben, müssen Müllcontainer oder Abfallkörbe nach Essbarem oder nach Pfandflaschen durchsuchen, weil Ihre kleinen Renten nicht ausreichen. Manche werden angezeigt – wegen Diebstahl oder Hausfriedensbruch. Und man hört von merkwürdigen Richtern, die „Im Namen des Volkes“ Recht sprechen, aber den inneren Zusammenhang mit dem gesunden Gerechtigkeitsempfinden des Volkes längst verloren haben. Ganz anders ein weiser, souveräner Richter, von dem Sigismund von Radecki erzählt: Weiterlesen „Sonntagsgeschichte: „Ein schöner Einfall“ – oder: Ein weiser Richter“

Schule als staatliches Herrschafts- und Verformungs-Instrument

„Eine allgemeine Staatserziehung ist eine teuflische Erfindung,
um das Volk ganz nach Schablonen zu formen.“
                       John Stuart Mill (1806-1873), englischer Philosoph

Immer wieder empören sich Eltern über den Inhalt der Sexualerziehung in den staatlichen Schulen, wo „altersgemäß“ unterrichtet werden soll: „Selbstbefriedigung zwischen 0 und 4 Jahren, Homosexualität zwischen 4 und 6, Empfängnisverhütung zwischen 6 und 9, Gender-Orientierung zwischen 9 und 12 und Sex zwischen 12 und 15 Jahren.“ Wo 4.Klässler als Hausaufgabe beschreiben sollen, was ein Orgasmus ist; oder wo nach einem Standardwerk für 6.Klässler zum Thema Liebe zur Auswahl stehen: „mindestens jeden zweiten Tag Sex haben, mit anderen ins Bett gehen oder Oralverkehr“. „Was halt so ansteht im Sexualleben eines Zwölfjährigen“, wie die SZ ironisch anfügt.1 Weiterlesen „Schule als staatliches Herrschafts- und Verformungs-Instrument“

Hintergründe der Erziehung zu „Toleranz und Akzeptanz sexueller Vielfalt“

Transkript eines Referates von
Dr. Wolfgang Leisenberg
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Vorbemerkung der Redaktion:

2013 sahen erste Arbeitsentwürfe eines reformierten Bildungsplanes von Baden-Württemberg eine Erziehung schon von Grundschülern zur „Akzeptanz sexueller Vielfalt“ vor. Dagegen gab es heftige Proteste aus der Bevölkerung, Demonstrationen und eine Petition an den Landtag, die 192.000 Bürger unterzeichneten. Daraufhin wurde der Entwurf des Bildungsplans überarbeitet. Bisherige „Leitprinzipien“ änderte man in „Leitperspektiven“ und verschob den Einführungstermin des neuen Bildungsplans von 2015 auf 2016. Anstelle von „Akzeptanz sexueller Vielfalt“ hieß es nun „Bildung für Toleranz und Akzeptanz von Vielfalt“, womit unter Vielfalt neben der Staatsangehörigkeit, Nationalität, Ethnie, Weltanschauung etc. auch die „geschlechtliche Identität und sexuelle Orientierung“ gemeint war.
(hl) Weiterlesen „Hintergründe der Erziehung zu „Toleranz und Akzeptanz sexueller Vielfalt““

Zwischendurch: „Der volle Sack“

Wilhelm Busch, der Meister deutschen Humors, hat viel Hintersinniges gedichtet, den Menschen damit einen Spiegel vorgehalten und sie zum Schmunzeln und Lachen, mitunter wohl auch, so ist zu hoffen, zur Selbsterkenntnis gebracht. Eine in ihrer Unscheinbarkeit nicht so bekannte kleine Fabel hat es jedoch besonders in sich und erschließt sich in ihrer politischen Dimension vielleicht erst nach mehrmaligem Lesen und Nachdenken: Weiterlesen „Zwischendurch: „Der volle Sack““