„Wenn Politiker vor Kampfjets strahlen, Raketen streicheln und Kriegstechnik zum Erlebnis wird“, schreibt Uwe Froschauer in einem neuen Essay, nehmen sie den Charakter eines Götzen, eines goldenen Kalbes an, um das man hingerissen tanzt. Das gehe über die sachlichen Anstrengungen um die notwendige Verteidigung hinaus. Das sei eine merkwürdige „Ästhetisierung des Militärischen“, eine frivole Begeisterung und „ein Leuchten in den Augen“ angesichts von glänzenden hochmodernen Waffen, deren Bestimmung es jedoch im Ernstfall sei, furchtbarste Zerstörungen, Verstümmelungen, Leid und Tod zu bringen. (hl) Weiterlesen „Wenn Politiker Raketen streicheln – Der Krieg beginnt im Bewusstsein“