Das Verhängnis von Egoismus und Irrationalität im Marktgeschehen

In der heutigen kapitalistischen Wirtschaft wird primär nicht produziert, um die realen Bedürfnisse der Menschen zu befriedigen, sondern um Profit zu machen und diesen unaufhörlich zu maximieren.  Die Entscheidungen über Art und Umfang der Produktion haben sich weitgehend verselbständigt und von den Grundbedürfnissen der Menschen immer weiter losgelöst. Da man nicht Art und Umfang des wirklichen Bedarfs ermittelt, wird vielfach aufgrund vager Absatzprognosen munter drauflos produziert, so dass es immer wieder zu gewaltigen Überproduktionen kommt. Weiterlesen „Das Verhängnis von Egoismus und Irrationalität im Marktgeschehen“

Lückenpresse – Wie die Pforzheimer Zeitung von der großen AfD-Wahlveranstaltung „berichtet“

„Noch ein Jahrhundert Zeitungen –
und alle Worte stinken.“
                          Friedrich Nietzsche1

„Was geschieht in Pforzheim und der Region? Was passiert in Deutschland und der Welt? Wer zuverlässig und lückenlos Bescheid wissen will, greift zur PZ“, verkündet die Pforzheimer Zeitung ihren journalistischen Anspruch auf einer besonderen Internetseite „lokalschatz.de“, auf der sie sich selbst in aller Bescheidenheit an erster Stelle von „Lokalschätzen“ präsentiert.2 Der Leser soll lückenlos Bescheid wissen. Das klingt nach neutraler, objektiver, allseitiger Berichterstattung, wie es für echten Journalismus eigentlich auch selbstverständlich ist. Wie sieht es aber in Wirklichkeit aus? Weiterlesen „Lückenpresse – Wie die Pforzheimer Zeitung von der großen AfD-Wahlveranstaltung „berichtet““

Das staatliche Prüfungssystem als Herrschaftsinstrument

Das staatliche Prüfungssystem ist so selbstverständlich etabliert, dass es bei aller Kritik im Einzelnen grundsätzlich kaum infrage gestellt wird. Dabei ist es neben den verbindlichen Lehrplänen das wirkmächtigste Instrument, mit dem die gerade den Staat Beherrschenden durchsetzen können, was in ihrem Interesse als Bildung Köpfe und Gesinnung der Jugend ausfüllen soll. Weiterlesen „Das staatliche Prüfungssystem als Herrschaftsinstrument“

Die Grenzen der Wirksamkeit des Staates – Zum 250. Geburtstag Wilhelm von Humboldts

Der am 22. Juni 1767 geborene Wilhelm von Humboldt wird allgemein als der große Reformator des preußischen Bildungswesens im Geiste des Neuhumanismus gewürdigt. Seine bedeutende Tätigkeit 1809 bis 1810 als „Geheimer Staatsrat und Direktor der Sektion für Kultus und Unterricht im Ministerium des Inneren“, also gleichsam als Kultusminister, als der er den Grundsatz der allgemeinen Menschenbildung von der Elementarschule bis zur Universität verankerte, ist breit erforscht und beschrieben worden. Weiterlesen „Die Grenzen der Wirksamkeit des Staates – Zum 250. Geburtstag Wilhelm von Humboldts“

Allmächtiger Staat – Die Fesselung des Bildungslebens

„Menschen bilden bedeutet nicht, ein Gefäß zu füllen, sondern ein Feuer zu entfachen“, schrieb einst der griechische Dichter Aristophanes. Dieses Feuer fürchten die Herrschenden wie der Teufel das Weihwasser. Daher übernahmen sie das Bildungswesen im 18. Jahrhundert von den Kirchen in die Obhut des absolutistischen Staates, um die Gefäße der Jugend Jahr für Jahr mit dem zu füllen, was sie zu gefügigen steuerzahlenden Untertanen des Staates und fleißigen Arbeitssklaven der Wirtschaft formt. Weiterlesen „Allmächtiger Staat – Die Fesselung des Bildungslebens“

Die Verleumdung des Patriotismus als Nationalismus

Wer sich heute für den Erhalt des deutschen Volkes, der deutschen Nation als Kulturgemeinschaft einsetzt, wird in den überwiegend linksgrün orientierten Propaganda-Medien der Herrschenden schnell als „Rechtspopulist“ oder, schlimmer noch, als „Nationalist“ bezeichnet. Nun besagt es ja nichts, dass Linke Nichtlinke rechts einordnen und mit den heute gängigen Mitteln politischer Verlogenheit und Skrupellosigkeit verleumden. Weiterlesen „Die Verleumdung des Patriotismus als Nationalismus“

Selbst schuld – Gedenkkultur in Pforzheim

 „Wer unter euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein!“
Johannes 8, 7

Der jährliche Gedenktag der Stadt Pforzheim an die verheerende britische Bombardierung der Stadt am 23. Februar 1945, bei der in ca. 20 Minuten mehr als 17.600 Menschen den Tod fanden, ist seit Jahren durch zwei sich konträr gegenüberstehende Ereignisse gekennzeichnet: die offiziellen Gedenkfeiern der Stadt auf dem Hauptfriedhof bzw. dem Marktplatz und die Fackel-Mahnwache des als rechtsextrem eingestuften Freundeskreises „Ein Herz für Deutschland“ auf dem Wartberg. Weiterlesen „Selbst schuld – Gedenkkultur in Pforzheim“

Politische Voraussagen als versteckte Planungen – Zur globalen Geostrategie des Westens

Die vielfache Planung und Steuerung der britischen und US-amerikanischen Politik durch elitäre Hintergrundkreise, insbesondere okkulte Gesellschaften, ist hier schon in mehreren Artikeln nachgewiesen worden.1 „In der Politik geschieht nichts zufällig. Wenn etwas geschieht, kann man sicher sein, dass es auch auf diese Weise geplant war“, lautet ein bekannter Hinweis Franklin D. Roosevelts, der es als aktiver Freimaurer und US-Präsident wissen musste. Geostrategische Planungen solcher Kreise erscheinen oft in Zeitschriften oder Büchern im Gewande von Satiren oder weitsichtigen, genialen Voraussagen, welche in den Medien breit diskutiert werden und den Boden bereiten für das, was eben aus dem Dunkel der Zukunft absehbar auf uns zukommen soll. Weiterlesen „Politische Voraussagen als versteckte Planungen – Zur globalen Geostrategie des Westens“

Der Bericht des George Ritchie von der Rückseite des Lebens

Durch die Geburt treten wir ins irdische Leben ein, und durch den Tod verlassen wir es wieder. Wo kommen wir her, und wo gehen wir hin? Das sind die großen Rätselfragen, ohne deren Lösung wir im Grunde nicht wissen, wer wir sind. Sensible Naturen fühlen sich daher irgendwie fremd in diesem Leben. „Fremd bin ich eingezogen, / Fremd zieh ich wieder aus“ beginnt der von Heinrich Heine hochgeschätzte Romantiker Wilhelm Müller seinen Gedichtzyklus „Die Winterreise“, die von Franz Schubert kongenial vertont wurde. Weiterlesen „Der Bericht des George Ritchie von der Rückseite des Lebens“

Zunehmende Erinnerungen von Kindern an ein vorheriges Leben

Nicht nur alle Institutionen, Zustände und Ereignisse haben eine äußere Fassade, an der man kratzen muss, wenn man die treibenden Kräfte erkennen will. Auch das menschliche Leben selbst bietet uns in seinem äußeren Ablauf zwischen Geburt und Tod gewissermaßen eine Fassade, hinter der die verursachenden Kräfte verborgen sind, deren Erkennen erst die Fragen nach dem Sinn des Lebens, dem Woher und Wohin des Menschen beantworten könnte. Weiterlesen „Zunehmende Erinnerungen von Kindern an ein vorheriges Leben“