Die geistige Realität der Weihnacht: „Das Wunder“ von 1914

Die Weihnachtszeit dauert ja noch bis 6. Januar. Daher möchte ich im Anschluss an die Betrachtung Hermann Hesses von 1917 über die allgemeine Weihnachts-Sentimentalität im vorigen Artikel noch an etwas sehr Wesentliches erinnern. Es ist erstaunlich, dass Hermann Hesse eine große Ausnahme nicht erwähnte – was zeigt, wie stark sie verborgen gehalten wurde -, die bereits im ersten Kriegs-Weihnachten stattgefunden hat: den Weihnachtsfrieden von 1914, der an der Westfront in großem Ausmaß von den einander feindlich gegenüberliegenden Soldaten selbst ausging. Sie erlebten, wie alle Herzen ein sonderbares, in Worten gar nicht wiederzugebendes Gefühl durchzitterte“, das bei Tausenden zu ernst-heiteren weihnachtlichen Begegnungen und Verbrüderungen führte.  Weiterlesen „Die geistige Realität der Weihnacht: „Das Wunder“ von 1914“

Schon lange eine Sentimentalität – Hermann Hesse über Weihnachten

Was ich in der Einleitung zu meinem vorigen Artikel nur kurz angesprochen habe, die Hohlheit, materialistische Veräußerlichung und damit verbundene Sentimentalität des Weihnachtsfestes, hat Hermann Hesse (2.7.1877 – 9.8 1962) bereits 1917 in einer Weihnachts-Betrachtung ausführlich behandelt. Er hatte sich, als 1914 der Erste Weltkrieg ausbrach, aus der Schweiz freiwillig bei der deutschen Armee gemeldet, wurde aber für kampfunfähig befunden und zur Betreuung gegnerischer Kriegsgefangener eingesetzt. So sehr seiner Analyse zuzustimmen ist, so bedarf sein abschließendes Fazit allerdings einer Anmerkung. (hl)

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Die Wiedererringung des verlorenen Christfestes

Die materialistische Veräußerlichung des Weihnachtsfestes, die wir Jahr für Jahr erleben, zeigt, dass seine spirituelle Substanz aus dem Gemüt der Menschen entschwunden ist. An ihre Stelle sind das Festhalten an gefühlverbundener Tradition, Sentimentalität und Kitsch getreten. Die innere Hohlheit ermöglicht es auch andersgläubigen aggressiven Migranten, durch zunehmende Terrorakte auf Weihnachtsmärkte und Kirchen die christliche Kultur in ihrem eigenen Lande anzugreifen und lächerlich zu machen. Die Abwehr geht nur gegen die äußere Gewalt. Aus der inneren geistigen Substanz des Christentums erfolgt keine wirkliche Gegenwehr, denn es wird keine Substanz mehr erlebt. Wie sie wieder errungen werden kann, ist die existenzielle Frage.  Weiterlesen „Die Wiedererringung des verlorenen Christfestes“

Silicon Valley, Peter Thiel und das Kommen des Antichrist

Prof. Christian Kreiß macht im nachfolgenden Artikel darauf aufmerksam, dass in den USA eine durch Prominente oder Mächtige vorangetriebene wachsende Diskussion über christliche Grundwerte oder gar über das in der Bibel vorausgesagte Kommen des Antichrist stattfinde. Darunter sei auch der Tech-Milliardär Peter Thiel, der aber gerade die Technik und Künstliche Intelligenz als ein Mittel betrachte, dem Antichrist Einhalt zu gebieten. Prof. Kreiß zeigt auf, wie sich das menschenfeindliche Wirken der antichristlichen Macht im gesellschaftlichen und besonders wirtschaftlichen Leben äußert. Auch in Deutschland müsse dringend ein öffentliches Bewusstsein darüber entwickelt werden. (hl)  Weiterlesen „Silicon Valley, Peter Thiel und das Kommen des Antichrist“

Jürgen Fliege: „Der Dreck, den wir ertragen, macht unsere Widerstandskraft erst groß“

In der Reihe „geimpft, geschädigt, geleugnet“ veröffentlichen die „Mediziner und Wissenschaftler für Gesundheit, Freiheit und Demokratie“ (MWGFD) ein neues Interview mit dem früheren evangelischen Fernsehpfarrer Jürgen Fliege, der schon früh der inszenierten Corona-Angstkampagne kritisch gegenüberstand. Er spricht über das notwendige Wahrnehmen und den Trost der alleingelassenen Impf-Geschädigten, seine Enttäuschung über die Kirche, sein Vertrauen in Gott und das Leben sowie die Hilfe der alternativen Medien. – Wir übernehmen einen zusammenfassenden Artikel der MWGFD und die Links zum ganzen Video. (hl)

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Vom Teufel, der glauben macht, er existiere nicht

In einem bemerkenswerten Artikel vom 14. Juli 20251 befasst sich Dushan Wegner mit dem berühmten Zitat aus dem amerikanischen Film The Usual Suspects (deutsch: Die üblichen Verdächtigen), das auf Baudelaire zurückgeht: „Der größte Trick des Teufels bestand darin, die Welt glauben zu lassen, dass er nicht existiert.“ Wie verhalte es sich mit dem Inhalt dieses Zitats? Es habe etwas Stimmiges, werde viel zitiert und liege in diesen Tagen als Gedanke gleichsam in der Luft. Doch das „Meta-Ironische“ daran sei: „Die meisten, die dieses Film-Zitat wiederholen, glauben nicht, dass der Teufel existiert.“ – Weiterlesen „Vom Teufel, der glauben macht, er existiere nicht“

Woher kommt die Würde des Embryos?

Aktuell ist anlässlich der Richterwahl für das Bundesverfassungsgericht wieder die Frage ins Bewusstsein der Öffentlichkeit gerückt, ob die Abtreibung eines noch nicht geborenen Kindes erlaubt werden soll. Die Strafbarkeit nach § 218 StGB ist ja jetzt schon nach § 218a StGB1 bei Abtreibungen in den ersten zwölf Wochen, unter Umständen sogar zweiundzwanzig Wochen nach der Empfängnis abgeschafft. Starke gesellschaftliche Kräfte fordern die völlige Beseitigung der Rechtswidrigkeit von Abtreibungen, also ihre Legalisierung bis zur Geburt. Das bedeutet die Auffassung, dem ungeborenen Kind komme überhaupt noch keine Menschenwürde zu, die es davor schütze, wie eine Sache, ein Tier, behandelt zu werden. – Was liegt solchen Gedanken zugrunde?

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Zur Bedeutung des Pfingstfestes

Mancher Leser will an Pfingsten sicher nicht nur die arbeitsfreien Tage genießen, sondern sich auch mit Wesen und Bedeutung dieses christlichen Festes tiefer befassen. Pfingsten wird ja nicht ohne Grund gefeiert. Und es besteht ein tiefer Zusammenhang zwischen dem Pfingstereignis und der Entwicklung des gesellschaftlichen und staatlichen Lebens, der vielen nicht bewusst ist.
An Pfingsten 2019 habe ich versucht, dem in einem Artikel etwas nachzugehen. Er ist weiter von hoher Aktualität und sei zur erneuten bzw. erstmaligen Lektüre empfohlen:

Pfingsten, die freie Individualität und die antichristliche Kraft des Islam

Die Erinnerungen der Schwedin Barbro Karlén an ihr früheres Leben als Anne Frank

Vor einigen Jahren sind auf diesem Blog schon Artikel über Menschen erschienen, die sich bereits als Kinder an ein nicht weit zurückliegendes früheres Erdenleben erinnerten und deren genaue Zeit- und Ortangaben überprüft und bestätigt wurden.1  Die Erinnerungen Barbro Karléns heben sich dadurch davon ab, dass sie sich auf eine weithin bekannte Persönlichkeit des Zeitgeschehens beziehen, auf Anne Frank. Sie hat deswegen auch vielerlei Angriffe erleiden müssen. Wir schildern nachfolgend wesentliche Erinnerungen aus ihrem autobiographischen Buch „… und die Wölfe heulten“, dessen Erstveröffentlichung der Schweizer Publizist und Verleger Thomas Meyer 1997 im Perseus-Verlag Basel besorgte2, zur Kenntnis und Prüfung des nachdenklichen Lesers. Weiterlesen „Die Erinnerungen der Schwedin Barbro Karlén an ihr früheres Leben als Anne Frank“

Die heute unbekannte Dimension des Wesens Christi

Der Doppelname Jesus-Christus bezeichnet den Menschen Jesus von Nazareth und das hohe Gotteswesen Christus, das sich mit der Jordantaufe in Jesus inkarnierte. Letzteres wurde noch bis zum 3. Jahrhundert an Epiphanias, am 6. Januar, als das eigentliche Fest der Christgeburt gefeiert. Doch dann begann man der Geburt des Menschen Jesus  am 24. Dezember, dem heutigen Weihnachten, zu gedenken.1 Die evangelischen Kirchen sehen in Jesus Christus nur noch einen besonders hervorragenden Menschen; das hohe Gotteswesen, das in ihm Mensch wurde, ist ihnen weitgehend verloren gegangen. Im esoterischen Christentum ist es bewahrt worden. Und Rudolf Steiner hat das Wesen des Christus mit folgenden hymnischen Worten beschrieben. (hl) Weiterlesen „Die heute unbekannte Dimension des Wesens Christi“