Leben in der Dekadenz

Wir befinden uns nicht mehr nur in einer schweren Krise, sondern bewegen uns in Politik, Gesellschaft und Kultur bereits in der steilen Abwärtsbewegung der Dekadenz. Damit befasst sich der Hamburger Philosoph und Geisteswissenschaftler Lars Grünewald im folgenden Artikel. Er untersucht, welche Rolle die Herrschenden, die Beherrschten und die Parteien dabei spielen, benennt die Ziele der „Führungseliten“, die in diese Entwicklung führen, und versucht in seinen Prognosen, Licht am Horizont auszumachen. (hl)  Weiterlesen „Leben in der Dekadenz“

Schon lange eine Sentimentalität – Hermann Hesse über Weihnachten

Was ich in der Einleitung zu meinem vorigen Artikel nur kurz angesprochen habe, die Hohlheit, materialistische Veräußerlichung und damit verbundene Sentimentalität des Weihnachtsfestes, hat Hermann Hesse (2.7.1877 – 9.8 1962) bereits 1917 in einer Weihnachts-Betrachtung ausführlich behandelt. Er hatte sich, als 1914 der Erste Weltkrieg ausbrach, aus der Schweiz freiwillig bei der deutschen Armee gemeldet, wurde aber für kampfunfähig befunden und zur Betreuung gegnerischer Kriegsgefangener eingesetzt. So sehr seiner Analyse zuzustimmen ist, so bedarf sein abschließendes Fazit allerdings einer Anmerkung. (hl)

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Die Wiedererringung des verlorenen Christfestes

Die materialistische Veräußerlichung des Weihnachtsfestes, die wir Jahr für Jahr erleben, zeigt, dass seine spirituelle Substanz aus dem Gemüt der Menschen entschwunden ist. An ihre Stelle sind das Festhalten an gefühlverbundener Tradition, Sentimentalität und Kitsch getreten. Die innere Hohlheit ermöglicht es auch andersgläubigen aggressiven Migranten, durch zunehmende Terrorakte auf Weihnachtsmärkte und Kirchen die christliche Kultur in ihrem eigenen Lande anzugreifen und lächerlich zu machen. Die Abwehr geht nur gegen die äußere Gewalt. Aus der inneren geistigen Substanz des Christentums erfolgt keine wirkliche Gegenwehr, denn es wird keine Substanz mehr erlebt. Wie sie wieder errungen werden kann, ist die existenzielle Frage.  Weiterlesen „Die Wiedererringung des verlorenen Christfestes“

Von Einsamkeit bis Rebellion – Romane zeigen die seelischen Narben der Pandemie

Gastautor Richard W. Barthelme gibt nachfolgend eine kurze Aufarbeitung der Belletristik, die sich mit der Corona-Zeit beschäftigt. Es sind inzwischen viele Sachbücher erschienen, die über die Hintergründe der inszenierten „Pandemie“ aufklären, aber literarische Verarbeitungen haben es schwer, einen Verlag zu finden. Der Autor weist dabei auf seinen eigenen literarischen Versuch hin, der vor einem Jahr unter dem Titel „Wintermund und der Stille Graben“ erschienen ist. „Mir wurde schnell klar, dass die Verlautbarungen und die Maßnahmen der Regierung nicht nur unsinnig, sondern auch unter Umgehung des Grundgesetzes gefährlich und menschenfeindlich waren.“ Und er habe da beschlossen, einen bereits begonnenen Roman zeitgeschichtlich umzuschreiben. (hl) Weiterlesen „Von Einsamkeit bis Rebellion – Romane zeigen die seelischen Narben der Pandemie“

Wirtschaftlicher Abstieg der Gesellschaft ist Folge ihres moralischen Niedergangs

Abgesehen von den Klima-, Energie- und Ukraine-Lügen der Politik sinken auch in der Bevölkerung die moralischen Standards. Unehrlichkeit, Übervorteilung, Wirtschaftsdelikte und allgemeine Kriminalität steigen an. Wirtschaftsleistungen und Wohlstand sinken. Dem ist mit oberflächlichen Mitteln nicht zu begegnen. Der Ökonom Prof. Christian Kreiß analysiert und fordert im nachfolgenden Artikel, neben vielen konkreten politischen und sozialen Maßnahmen, die Befreiung des Schul- und Hochschulsystems, ja, des gesamten Kultur- und Geisteslebens aus der Umklammerung und Instrumentalisierung der Parteipolitik. (hl) Weiterlesen „Wirtschaftlicher Abstieg der Gesellschaft ist Folge ihres moralischen Niedergangs“

Wirtschaftswissenschaften heute: Weltanschauung im Wissenschaftsgewand

Die heute an den Universitäten und Hochschulen herrschenden „Wirtschaftswissenschaften“ sind einseitige Theorien des Kapitalismus, die durch das staatliche Bildungssystem alternative Wissenschaftsansätze fern halten und sich gegen Wissenschaftsvielfalt und Wissenschafts-Freiheit abschotten können. Dringend notwendige Veränderungen einer noch immer die Mehrheit der Menschen ausbeutenden kapitalistischen Wirtschafts-Praxis werden dadurch gerade von der Instanz verhindert, von der sie ausgehen müssten, der Wissenschaft. Prof. Christian Kreiß lässt nicht locker, darauf immer wieder hinzuweisen und den Finger auf die neuralgischen Punkte des Systems zu legen. Wir bringen nachfolgend seinen neuesten Aufsatz zum Thema. (hl)  Weiterlesen „Wirtschaftswissenschaften heute: Weltanschauung im Wissenschaftsgewand“

Wie frei sind unsere Universitäten?

„Leider ist es um die Wissenschaftsfreiheit in unserem Land schlecht bestellt – lasst uns das ändern!“, schreibt Prof. Christian Kreiß im folgenden Artikel, den wir mit freundlicher Erlaubnis übernehmen. Er analysiert scharf die Ursachen und stellt anhand der Fakultät Ökonomie die Sektionsprozesse unliebsamer Wissenschaftler dar, die allerdings in den meisten anderen Fakultäten ganz ähnlich ablaufen würden. Doch er belässt es nicht bei der Kritik, sondern zeigt auch praktische Wege einer grundlegenden Änderung auf. (hl)  Weiterlesen „Wie frei sind unsere Universitäten?“

Studie: Wenn Männer nicht so viel rotes Fleisch essen würden, hätten wir schöneres Wetter

Zwei weibliche „Forscherinnen“ sind in einer „wissenschaftlichen“ Studie an der London School of Economics, pointiert zusammengefasst, zu solchem Ergebnis gekommen. Das CO2 als Ursache der Klimaerwärmung gläubig voraussetzend, setzen sie zu absurden Tiraden an. Auf der Webseite des EIKE-Klima-Instituts fand ich diesen Artikel darüber, und ich kann nicht anders, ich muss ihn – mit freundlicher Erlaubnis – als beunruhigendes Zeugnis gegenwärtiger akademischer Intelligenz-Verflachung übernehmen. (hl)
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Leben kann nicht aus Totem entstehen – Die Unfähigkeit der Wissenschaft, das Leben zu erklären

Die gesamte Pflanzen-, Tier und Menschenwelt ist von Leben durchzogen und wäre ohne dieses nicht vorstellbar. Das Leben ergreift verändernd die Materie, ist aber selbst physisch nicht wahrnehmbar. Daher sucht die materialistische Wissenschaft, die nur physisch Wahrnehmbares als Wirklichkeit anerkennt, das Leben in den Prozessen der Materie zu finden. So heißt es in Wikipedia: „Leben ist ein Sammelbegriff für eine Vielzahl materieller Erscheinungen (Systeme) in der Natur, die sich in einem ständigen, geregelten Austausch von Energie, Materie und Informationen befinden.“ Womit nur von außen Vorgänge beschrieben sind, aber nichts erklärt wird. Es ist von ungeheurer Bedeutung, dem Leben in seinem Wesen selbst auf die Spur zu kommen. Weiterlesen „Leben kann nicht aus Totem entstehen – Die Unfähigkeit der Wissenschaft, das Leben zu erklären“

Nur ein Ich denkt – Unlogik und Phantasie im Transhumanismus

Ray Kurzweil gilt als einer der bekanntesten Vordenker des Transhumanismus, einer Theorie, deren Anhänger die Grenzen menschlicher Möglichkeiten, sei es intellektuell, physisch oder psychisch, durch den Einsatz technologischer Verfahren erweitern will. Er konstatiert eine sich ungeheuer beschleunigende technologische Entwicklung und prognostiziert für das Jahr 2045 das Erreichen einer künstlichen Intelligenz, mit welcher die Menschheit Unsterblichkeit erlangen könne (vgl. Wikipedia). Johannes Duve, Heidelberg, hat sich mit KI und Transhumanismus gründlich auseinandergesetzt, besonders mit Ray Kurzweils Buch „Die nächste Stufe der Evolution“, woraus der folgende Brief an Ray Kurzweil entstanden ist, der bislang unbeantwortet blieb. (hl)
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