Die Strukturen vor allem vorderasiatischer Sippen, die wachsende Kriminalität der Clans und die untergründige Dimension der Ehrenmorde werden von der Politik weitgehend verharmlost. Insbesondere wird ihre Bedingtheit durch eine archaische Kultur verschwiegen, in der der einzelne Mensch nur als Glied der ihm übergeordneten Blutsgemeinschaft gilt, so dass es für sie daher eine Demokratie freier Individualitäten grundsätzlich nicht geben kann. Dies zu thematisieren, würde nämlich die unbegrenzte Massenmigration der herrschenden Altparteien als einen bewussten Import entlarven, der gegen das eigene Volk, die europäischen Volkskulturen mit ihrer Entwicklung zur freien Individualität und damit gegen die Demokratie gerichtet ist.1
„Senad H. hatte keine Chance“, schrieb Focus am 9.11.2024 in einer Reportage, „der Angehörige eines Roma-Clans musste an jenem 10. März in Köln-Kalk in der Bambergerstraße für die hasserfüllten Social-Media-Posts seines Bruders büßen. Als er mit seinem Auto der Marke Smart in die Kreuzung einfuhr, wurde er bereits erwartet. Mehrere Autos verstellten ihm den Weg. Angehörige einer rivalisierenden Roma-Sippe näherten sich seinem Wagen. … Der Mob vergrößerte sich zusehends auf 30 Personen. Schläge prasselten auf den Fahrer ein, der versuchte, auf der Rückbank Deckung zu finden. Doch dann riss einer der Angreifer die Kofferraumtür auf und zog das Opfer auf die Straße. Hammerschläge sausten auf Senad H. nieder. Weitere Angreifer prügelten wie wild auf ihn ein, Kniestöße, Tritte und Messerstiche wechselten sich ab. …
Nach zwei Wochen starb Senad H, totgeprügelt einzig, weil sein Bruder Mirsad eine rivalisierende Roma-Familie und deren Toten via Facebook übel beleidigt hatte. Zudem soll Mirsad mit der Pistole in der Hand einem führenden Mitglied des anderen Clans mit dem Tod gedroht haben.“ 2
Senad H. haftete für die Beleidigungen, mit denen sein Bruder, der in Serbien lebte und nicht greifbar war, die „Ehre des Clans“ geschändet hatte. Primär wird schon der Täter selbst verfolgt, aber er gilt nicht als Individualität, die für ihre Taten allein verantwortlich ist, sondern als Glied der blutsgebundenen Sippe, des Clans. Dieser ist verantwortlich für das, was seine Mitglieder tun, so dass es letztlich nicht darauf ankommt, welcher Angehörige bestraft wird. Die Hauptsache ist, dass er blutsmäßig Teil des feindlichen Clans ist. Denn der Clan ist es, der die schändliche Tat an dem anderen Clan begangen hat.
Es werden daher auch keine Gesetze eines demokratischen Staates anerkannt, der auf der Vereinbarung freier Individualitäten und ihrer Menschenrechte beruht. Das instinktive Gesetz der Blutsgemeinschaft geht vor und wird in emotionaler Selbstjustiz gnadenlos durchgeführt.
Dieser bestialische Mord mitten in Deutschland ist kein Einzelfall, ebenso wenig wie die vielen Ehrenmorde an Frauen oder jungen Mädchen, die eigenmächtig, ohne das Einverständnis der Sippenführung mit Männern eine Beziehung eingegangen sind, oder sich unbotmäßig gegenüber der Sippe oder ihren Männern verhalten haben.3
Die Clans bieten auch bei der Strafverfolgung kriminell gewordener Mitglieder einen gewissen Schutz, da alle verpflichtet sind, niemanden zu verraten, denn die Verfolgung eines Einzelnen oder einer Gruppe von ihnen wird als Verfolgung des ganzen Clans empfunden.
Bei den überwiegend dem Islam angehörigen Migranten verbindet sich die Stellung des in der Blutsgemeinschaft gebundenen, der Autorität des Sippen-Ältesten unterworfenen unselbständigen Menschen mit der Stellung des Allah völlig Ergebenen, Unterworfenen, der seinen Worten und Gesetzen unbedingten Gehorsam schuldig ist. Der Wille Allahs aber ist total und umfasst alle Lebensbereiche, auch den politisch-rechtlichen. Das ganze Leben muss Abbild des religiösen Lebens des Islam sein.
Nach Einschätzung des syrisch-stämmigen Politologen Bassam Tibi, emeritierter Professor der Uni Göttingen, seien etwa zehn Prozent der Muslime in Deutschland beruflich und gesellschaftlich eingegliedert. Neunzig Prozent lebten in Parallelgesellschaften, von denen die Clans eine besonders eng zusammenhaltende, oft kriminelle, aber wachsende Minderheit sind.
Die Migrantenviertel der Großstädte, die teilweise unzugängliche „No-go-Areas“ bilden, sind nur besondere Konzentrationen der sonst mehr verstreut wohnenden Parallelgesellschaften.
Der deutsch-ägyptische Politologe Hamed Abdel-Samad schreibt, dass allein in Berlin zwanzig Clans mit 9.000 Mitgliedern über fünf Stadtviertel herrschten. Früher machten sie Geld durch Drogenhandel, Schutzgelderpressung und Zuhälterei, jetzt betrieben sie Geldwäsche durch Immobiliengeschäfte. … Über Drittmänner kauften sie etwa in Berlin Immobilien, die sie dann der Stadt für teures Geld als Unterkünfte für Flüchtlinge anboten.
Der deutsche Islamwissenschaftler libanesischer Abstammung Ralph Ghadban stellt fest, dass es sich bei den Clans in Deutschland in den meisten Fällen um libanesisch-kurdische Clans handle. Nach Einschätzung des Bundeskriminalamtes umfasse diese Gruppe etwa 200 000 Personen. Hinzu kämen in letzter Zeit Clans aus Tschetschenien, Albanien, Kosovo, auch jesidische Clans, die ähnlich organisiert und teilweise auch als Clan kriminell aktiv seien.
Entwicklung
Die archaische Gebundenheit in Blutsgemeinschaften ist einer Entwicklungsstufe verhaftet geblieben, von der sich die abendländische Entwicklung seit der griechisch-römischen Antike allmählich emanzipiert hat.
Der stärkste Impuls zur Emanzipation des Einzelmenschen aus den Blutsgemeinschaften ging vom Christentum aus. Christus sah es als an der Zeit an, das innerste geistige Wesen des Menschen, sein Ich, zu stärken und aus der Abhängigkeit der Blutsbande zu befreien. Die zentralste und radikalste Aufforderung dazu findet sich im Lukas-Evangelium Kap. 14, Vers 25-26: „Wenn jemand zu mir kommt und sich nicht frei machen kann von seinem Vater und seiner Mutter, von seinem Weibe und seinen Kindern, von Brüdern und Schwestern, ja sogar von seiner eigenen Seele, der kann nicht mein Jünger sein.“
Damit ist sicher nicht gemeint, sich von seiner Familie zu trennen, sondern sich innerlich von der Bestimmung, die vom gemeinsamen Blut ausgeht, zu befreien. Ja, man soll sich auch von seinen Seelengewohnheiten, die ja bisher durch die Kräfte der Blutsgemeinschaft geprägt wurden, frei machen. Dann bleibt nur noch, sich auf sein innerstes geistiges Ich zu stellen und all sein Handeln aus der eigenen Erkenntnis selbst zu bestimmen. Daher sagte Christus auch: „Ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen.“
Damit war verbunden, dass sich auch die Beziehung des Menschen zum Göttlichen von dem Erleben loslöste, das aus dem Blut aufstieg, und unmittelbar Sache der sich emanzipierenden Seele und des Ich wurde. Sie ging, ebenso wie in der Sphäre des politisch-staatlichen Lebens, von der Gruppe auf jeden einzelnen Menschen über, unabhängig davon, welchem Verwandtschaftszusammenhang er noch angehörte.
Das Verhältnis des Einzelnen zur Gemeinschaft hat sich dadurch grundlegend geändert. Nicht mehr darf der Einzelne der Gemeinschaft untergeordnet sein, sondern umgekehrt ist die Gemeinschaft für den Einzelnen da und hat seiner Entwicklung zu Freiheit und Selbstbestimmung zu dienen.
Dieser tiefe christliche Ich-Impuls, der in den Idealen der Französischen Revolution von Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit eruptiv und schlagwortartig zum Ausdruck kam, liegt als innere, gegen alle Widerstände gärende und treibende Kraft der ganzen geistigen und gesellschaftlichen Entwicklung der europäischen Völker und ihrer amerikanischen Ausgliederungen zugrunde. Und diese Entwicklung ist ja noch längst nicht abgeschlossen.
Prinzipielles Integrationshindernis
Die von den Herrschenden gezielt angelockten Millionen Menschen mit archaischen, noch ganz dem blutsgebundenen Gruppenbewusstsein verhafteten Kulturgewohnheiten bieten den schlafenden Europäern einerseits die Gelegenheit, sich ihrer eigenen Entwicklungsaufgabe bewusst zu werden, die sie nicht aufgeben dürfen. Andererseits müssen sie denjenigen Migranten, deren Individualität am westlichen Vorbild erwacht, die Möglichkeit bieten, sich in die individualistische Kultur der Europäer zu integrieren. Die anderen aber, die hartnäckig in archaischen Parallelgesellschaften bleiben und sich nicht integrieren wollen, muss der Rückweg in ihre Heimatländer geebnet werden.
Ralph Ghadban beschreibt die Situation präzise: „Es geht im Grunde genommen um zwei unterschiedliche Zivilisationsmodelle: das westliche Modell, das auf dem autonomen, mündigen Individuum beruht, und das islamische Modell, das auf der Gruppe – sei es die Großfamilie oder der Megastamm der Muslime, die Umma – basiert und die Autonomie und Mündigkeit des Individuums einschränkt. Die beiden Modelle sind inkompatibel, die Integration setzt die Befreiung des Individuums voraus; das bedeutet die Sprengung der Gruppe.“ 4
Auch der integrierte deutsch-ägyptische Politologe Hamed Abdel-Samad, als Sohn eines Imam islamischer Insider, stimmt damit völlig überein: „Integration kann aus meiner Sicht nur gelingen, wenn das Individuum sich vom Würgegriff des Kollektivs befreit und seinen eigenen Weg in die freie Gesellschaft beschreitet. Sie kann nur gelingen, wenn der Einzelne alle moralischen und gesellschaftlichen Mauern zwischen sich und der Gastgesellschaft eliminiert und sich ohne Wenn und Aber mit seiner neuen Heimat und deren Werten identifiziert. Geschieht dies nicht, findet keine Integration statt, selbst wenn uns das manche Studie glauben machen will.“ 5
Ralph Ghadban beklagt eine Tradition der Blindheit für kulturell bedingte Probleme und warnt, womöglich werde man diese Missstände bald nicht einmal mehr beim Namen nennen dürfen. Es fehle ein Forschungszweig in Deutschland, der sich der kulturellen Andersartigkeit der Völker außerhalb Europas vorurteilslos widmet. Diese Forschung sei im Ausland viel stärker entwickelt. Sie sensibilisiere für die Funktionsfähigkeit sozialer Lebensformen wie der Stämme oder Clans. Hinzu sei die Verbreitung des blinden Multikulturalismus quer durch alle Parteien gekommen. Die Einsicht, dass kulturell Fremdes nicht immer bereichert, sei nicht genehm.
„Kulturen, Ethnien und Religionen in Verbindung mit Straftaten zu bringen, wurde sogar weitgehend unter Strafe gestellt. Die Polizei in den Ländern hatte Anweisungen, auf kulturelle Hintergründe kaum einzugehen.“ 6
Die Verschleierung ist also Absicht.
Ich muss hier zum Näheren der kulturellen Hintergründe auf einen früheren Artikel verweisen, in dem das Thema schon gründlich und ausführlich behandelt worden ist:
Arabische Sippen und Clans – archaische Elemente einer anti-freiheitlichen Kulturinvasion
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1 https://fassadenkratzer.de/2018/04/20/uno-eu-und-usa-kreise-planen-seit-jahrzehnten-die-massenmigration/
https://fassadenkratzer.de/2018/06/11/der-absehbare-zerfall-der-gesellschaft-durch-die-massenzuwanderung/
2 Deutsche Regeln gelten nicht: Wie Clans blutige Rache im Namen der Ehre nehmen – FOCUS online
3 https://www.ehrenmord.de/index.php
4 Nachweise in: https://fassadenkratzer.de/2019/05/28/arabische-sippen-und-clans-archaische-elemente-einer-anti-freiheitlichen-kulturinvasion/
5 a.a.O.
6 https://www.welt.de/regionales/nrw/article254410198/Kriminelle-Clans-in-Deutschland-Diese-Kultur-passt-nicht-zu-uns.html
2 Kommentare zu „Bewusst importierte Feinde der freien Individualität“
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