Nachfolgend wird ein Artikel erneut abgedruckt, der hier vor genau drei Jahren unter einem etwas anderen Titel veröffentlicht worden ist.1 Die religiöse Verflachung des Lebens und die damit zusammenhängenden Nöte der Zeit machen es erforderlich, immer mehr auf verborgen gehaltene tiefere Tatsachen des Christentums aufmerksam zu machen: Weiterlesen „Das offenbare Geheimnis von zwei Jesus-Knaben“
Kategorie: Religion
Die Behütung des Kindes
Es soll hier die tiefe Erzählung Edzard Schapers aus dem finnisch-sowjetischen Krieg 1941 „Das Christkind aus den großen Wäldern“ wieder aufgegriffen werden, auf die an Weihnachten 2020 in verdichtender Nacherzählung eingegangen worden ist. Sie konnte aber nur bis zur gemeinsamen Weihnachtsfeier der finnischen Patrouille mit dem Kinde geführt werden, das sie aus einem verlassenen russischen Dorf gerettet hatten und mit dem sie unter Beschuss zuletzt glücklich hinter die eigene Linie gelangt waren. Doch damit war die Erzählung noch nicht zu Ende. Auch nach seiner Rettung galt die Sorge der sieben Soldaten, insbesondere Jänttinens, der es durch alle Gefahren getragen hatte, weiter dem Wohl des Kindes, das sie nicht aus den Augen verlieren wollten. Weiterlesen „Die Behütung des Kindes“
Die lebenden Toten – Yuval Hararis Vision physischer Unsterblichkeit
Prof. Yuval Harari, der scheinwissenschaftliche Prophet einer totalen technologischen Zukunft des „Tieres Mensch“, das zum göttlichen Übermenschen aufsteigen soll, sieht in seinem Buch „Homo Deus“ diesen auch ernsthaft die Unsterblichkeit anstreben. Denn der Tod sei kein „metaphysisches Mysterium“, sondern ein rein technisches Problem. Gentechnik, regenerative Medizin und Nanotechnologie würden das Lebensende immer weiter hinausschieben und allmählich den Tod ganz besiegen können. – Der Traum vom Erhalt der „Maschine des materiellen Körpers“ mag ein Stück weit gelingen, die Konsequenzen für das geistige Wesen des Menschen können nur fatal sein. Weiterlesen „Die lebenden Toten – Yuval Hararis Vision physischer Unsterblichkeit“
Über den „tiefen Staat“ und die „tiefe Kirche“ – Erzbischof Viganò erneut im Corona-Ausschuss
Die Ausführungen des berühmt gewordenen italienischen Erzbischofs Carlo Maria Viganò im Corona-Ausschuss vom 27.5.2022, über die wir hier berichtet haben, sind in der Ausschuss-Sitzung Nr. 107 vom 3.6.2022 besonders über die Themen des „tiefen Staates“ und der „tiefen Kirche“ fortgesetzt worden. Viganò betont, dass beide eng zusammenhingen, dass sie „nur zwei Deklinationen derselben subversiven Kuppel“ seien, „die sich die Macht angeeignet“ habe. Es sind von großer Sachkenntnis geführte radikale Beschreibungen der treibenden weltpolitischen Kräfte hinter den äußeren Ereignissen und institutionellen Fassaden, die für jeden Anlass sein sollten, sich selbst auf Erkenntnissuche zu begeben. Weiterlesen „Über den „tiefen Staat“ und die „tiefe Kirche“ – Erzbischof Viganò erneut im Corona-Ausschuss“
Ilja und der Fremde
Die tiefe Verbindung zum auferstandenen Christus, die im vorigen Artikel 1 als eine besondere Veranlagung des russischen Volkes geschildert wird, kommt auch in seinen Sagen und Legenden zum Ausdruck. Eine davon ist eine alte russische Sage von „Ilja“. Als Krüppel geboren, fast gelähmt und dazu noch blind – doch sind wir das im Grunde nicht alle? – wird er von einem Fremden um Wärme, Brot und Wasser gebeten. Indem sich Ilja selbstlos zu bisher undenkbaren Anstrengungen überwindet, strömen ihm gewaltige gesundende Kräfte zu. War der Fremde derjenige, der verheißen hat: „Was ihr dem geringsten meiner Brüder tut, das habt ihr mir getan“? (hl) Weiterlesen „Ilja und der Fremde“
Die tiefere Kultur Russlands – Eine Besinnung in Zeiten des Hasses
Im Rahmen der imperialistischen Geostrategie der USA ist durch die US-geführte NATO die Einkreisung Russlands immer mehr vorangetrieben worden mit dem Ziel, das riesige Land als selbständige Macht auszuschalten und unter die ökonomische Herrschaft des Westens zu bringen. Durch die Überschwemmung mit dem oberflächlichen westlichen Materialismus wird aber auch die innere Kultur des russischen Volkes gefährdet, die mit ihrer tiefen Verbindung zum Christentum unbedingt zum Kulturkreis Europas gehört und eigentlich erst noch auf ihre Entfaltung wartet. Die Gegenwarts-Ereignisse sollten Anlass sein, im permanent aufgestachelten Hass gegen Russland sich auf die kulturelle Bedeutung des europäischen Brudervolkes im Osten zu besinnen. Weiterlesen „Die tiefere Kultur Russlands – Eine Besinnung in Zeiten des Hasses“
Ein „wissenschaftlicher“ Kongress
„Tiere haben ihre Komik und ihre Tragik wie wir; sie sind voller Ähnlichkeit und Wechselbeziehung“, schreibt der Dichter Manfred Kyber einleitend zu seinen Tiergeschichten. Tiere erscheinen wie Bruchteile des Menschen. Sie sind jeweils in eine ganz spezielle Lebensperspektive gebunden, aus der sie, anders als der Mensch, nicht herauskönnen. Daher können sie dem Menschen ein Spiegelbild eigener Einseitigkeit vorhalten, in die er sich verrannt hat und darin stecken bleibt. Bei der folgenden Geschichte Manfred Kybers stellen sich unwillkürlich Assoziationen an enge materialistische Lebensanschauungen und Wissenschaften ein, die in dieser beschränkten Perspektive in absurder Weise festsitzen – allerdings mit oft schwerwiegenden Folgen. (hl)
Die Vertrocknung des Lebens
Die Vorstellung, dass die irdische Welt die einzige Wirklichkeit und aus sich selbst erklärbar sei, führt dazu, dass auch die irdischen Verhältnisse nur aus dem an die Sinne gebundenen rationalen Verstand gestaltet werden. Doch das materielle Dasein für sich ist sinnlos und ihr Ende vollkommen hoffnungs- und trostlos. – Nur der Leib des Menschen ist der irdischen Materie entnommen, dient aber als Werkzeug seines Geistes, der aus einer höheren Welt stammt, in die er mit seinen irdischen Erfahrungen zurückkehrt. Die materielle Welt ist Feld der weisheitsvollen Entwicklung des menschlichen Geistes. Wenn die irdischen Lebensverhältnisse nicht immer wieder aus dieser höheren Weisheit gestaltet werden, müssen sie verdorren und zugrunde gehen. Weiterlesen „Die Vertrocknung des Lebens“
Die antichristlichen Angriffe des Staates auf das innere Weihnachtsgeschehen
Die Lage werde „rund um Weihnachten ihren traurigen Höhepunkt erreichen“, sagte Jens Spahn, der „Gesundheitsminister“, und RKI-Chef Lothar Wieler sprach von „schlimmen Weihnachten“. Die Worte enthalten mehr, als sie vordergründig meinten. Die gegenwärtigen Außerkraftsetzungen der freiheitlichen Grundrechte, diese totalitäre Ent-Würdigung des Menschen bedeutet für das, was an Weihnachten eigentlich als Er-würdigung gefeiert wird, in der Tat einen „traurigen Höhepunkt“, etwas außerordentlich „Schlimmes“. Sie ist, unterstützt von den Kirchen, ein antichristlicher Angriff auf das zentrale Geschehen der menschlichen Entwicklung, zu dem jeder Mensch jährlich in dieser Zeit immer wieder neu impulsiert werden soll. Weiterlesen „Die antichristlichen Angriffe des Staates auf das innere Weihnachtsgeschehen“
„Trauerspiel Afghanistan“: Zweiter Akt – Und die Lügen der „transatlantischen Medienmeute“
Fast genau zwei Jahrzehnte dauerte der Kolonialkrieg der USA und der NATO gegen Afghanistan, zu dessen Begründung die verlogensten Phrasen gedient haben. An dieser permanenten Ablenkung von den eigentlichen Zielen waren und sind vorneweg die öffentlich-rechtlichen Medien beteiligt, gegen deren „mediale Massenverblödung“ niemand seit Jahren so scharf, unerschrocken und unermüdlich ankämpft wie die ehemaligen Insider Volker Bräutigam und Friedhelm Klinkhammer. In ihrem nachfolgenden Artikel durchleuchten sie die jüngsten merkwürdigen Ereignisse in und um Afghanistan. (hl) Weiterlesen „„Trauerspiel Afghanistan“: Zweiter Akt – Und die Lügen der „transatlantischen Medienmeute““