Die ungebändigte Macht des Kapitals – das nach wie vor zentrale Problem des sozialen Lebens

„Der Kapitalismus gleicht einem Pferd: Um dem Menschen nützlich zu sein, müssen ihm Zügel angelegt werden.“ (Prof. Querulix, deutscher Aphoristiker)

Das Kapital beherrscht die Welt. Das ist für jeden aufmerksamen Zeitbeobachter unbestreitbar. Aber das Kapital ist keine anonyme Macht. Es sind Menschen, die hinter ihm stehen und es als Instrument im Positiven wie im Negativen benutzen: seine Eigentümer. Das Eigentumsrecht gestattet ihnen die unbegrenzte Verfügungsbefugnis über das Kapital und seinen Profit. Weiterlesen „Die ungebändigte Macht des Kapitals – das nach wie vor zentrale Problem des sozialen Lebens“

Der Aufstieg des Privatkapitalismus im Osten und die Herrschaft der ukrainischen Oligarchen

Das US-Imperium arbeitet an seiner Ausbreitung auf verschiedenen Ebenen. Die Eingliederung ex- sowjetischer Teil- und Satellitenstaaten und die derzeit laufende Transformation der Ukraine in eine politische und wirtschaftliche US-Kolonie wurde bereits vor einem Vierteljahrhundert mit dem auf finanzkapitalistischem Wege herbeigeführten Untergang der Sowjetunion vorbereitet, aus deren staatskapitalistischer Asche der westliche neoliberale Privatkapitalismus wie ein Phönix aufstieg. Weiterlesen „Der Aufstieg des Privatkapitalismus im Osten und die Herrschaft der ukrainischen Oligarchen“

Die polare Spaltung der Ukraine und ihre geostrategische Instrumentalisierung

Die Ukraine, seit 1991 ein selbständiger Staat, bildet im Chor der Völker Europas kulturell eine Brücke zwischen den Russen und den westslawischen Völkern am Ostrand Mitteleuropas, den Polen, Slowaken, Ungarn und Rumänen. Sie hat also im Völkerorganismus Europas und im Rahmen seiner vermittelnden Aufgabe zwischen dem großen Ost-West-Gegensatz Asien – Amerika eine wichtige Funktion (vgl. Besinnung auf; Die Aufgabe Europas). Weiterlesen „Die polare Spaltung der Ukraine und ihre geostrategische Instrumentalisierung“

Der Welthunger – Produkt kapitalistischer Ausbeutung

 Ein Kind, das an Hunger stirbt, wird ermordet.“ Jean Ziegler

Wer glaubt, der Hunger in den Entwicklungsländern, sei ein Ergebnis der schwierigen geographischen und klimatischen Bedingungen, sowie der Rückständigkeit und der Unfähigkeit der dort lebenden Menschen, mit den Problemen fertig zu werden, unterliegt einem schweren Irrtum. Es ist ein Irrtum, der aus Unwissenheit und Gleichgültigkeit erwächst und in der großen Zahl dazu beiträgt, dass die wahren Ursachen nicht benannt, geschweige denn bekämpft werden und maßloses Elend, Leid, Krankheit und frühzeitiger Tod unter Milliarden Menschen weiter wüten können. Weiterlesen „Der Welthunger – Produkt kapitalistischer Ausbeutung“

Die Raubzüge des IWF in Europa

Hinter der ehrenwerten Fassade einer international hilfreichen Finanzorganisation arbeitet der IWF als ein Interessen-Instrument des internationalen Finanzkapitals zur Maximierung der Profite. Seine Mittel sind die Mechanismen der Kreditwirtschaft. Ist ein Land durch großzügige Kredite der Banken in finanzielle Schwierigkeiten gelockt, so dass es auf dem Finanzmarkt keinen Kredit mehr erhält, ist der IWF als „Kreditgeber letzter Instanz“ zur Stelle und erzwingt rigorose Spardiktate um den Schuldendienst für sich und die internationalen Banken aufrecht zu erhalten. Weiterlesen „Die Raubzüge des IWF in Europa“

Der Internationale Währungsfonds (IWF) und die Ausbeutung der Entwicklungsländer

„Wo immer er einschreitet, greift er tief in die Souveränität von Staaten ein (…) und hinterlässt eine breite Spur wirtschaftlicher und sozialer Zerstörung.“     Ernst Wolff in „Weltmacht IWF, S. 9

Der IWF ist eine Sonderorganisation der Vereinten Nationen und hat offiziell die hauptsächliche Aufgabe, das globale Finanzsystem zu stabilisieren und Ländern, die in Schwierigkeiten geraten sind, aus der Krise zu helfen. Er vermittelt so der Weltöffentlichkeit den Eindruck einer ehrenwerten, Gerechtigkeit und Hilfsbereitschaft verpflichteten internationalen Organisation unter dem Dache der vielfach mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichneten Welt-Staaten-Gemeinschaft UNO. Doch wie so oft, sieht es hinter dieser noblen Fassade ganz anders aus, wie Ernst Wolff in seinem kürzlich erschienen Buch: Weltmacht IWF. Chronik eines Raubzugs, in besonders kompakter Form aufgezeigt hat.(1)  Weiterlesen „Der Internationale Währungsfonds (IWF) und die Ausbeutung der Entwicklungsländer“

Systematische Lügen als Methode der Politik – Die Verdrehungen im Ukraine-Konflikt

 „Nur die Lüge braucht die Stütze der Staatsgewalt, die Wahrheit steht von alleine aufrecht.“  (Benjamin Franklin)

Politik ist heute Machtpolitik. Machtsüchtige haben sich die Machtapparate der Staaten zur Beute gemacht und streben egomanisch nach  Behauptung und Ausdehnung ihres Herrschaftsanspruches über andere (vgl. Der Staat als Instrument). „Der Kampf um die Macht lockt die Bestie in uns hervor. Was den Berufspolitiker wirklich erregt und antreibt, ist das maßlose Verlangen nach Macht.“(1) Das gilt nach innen wie im Verhältnis nach außen zu anderen Staaten. Je nach Vermögen geht es um die Ausbreitung des eigenen Einfluss- oder Herrschaftsbereiches um des eigenen Vorteiles willen. Weiterlesen „Systematische Lügen als Methode der Politik – Die Verdrehungen im Ukraine-Konflikt“

Aristokratische Demokratur

„Das allgemeine Interesse entzieht sich zum größten Teil vollständig der öffentlichen Meinung  und kann nur von einer spezialisierten Klasse gehandhabt werden.“  Walter Lippmann, US-Journalist1

Demokratie als Fassade einer Herrschaft der Reichen

Einer der einflussreichsten Vorantreiber der „europäischen Integration“ zu den „Vereinigten Staaten von Europa“, Graf Coudenhove-Kalergi, nannte bereits 1925 die Demokratie eine Fassade der Plutokratie. Die Staatsmänner seien Marionetten, die Kapitalisten die Drahtzieher, welche die Richtlinien der Politik diktierten, durch Ankauf der öffentlichen Meinung die Wähler und durch geschäftliche und gesellschaftliche Beziehungen die Minister beherrschten. „Die Plutokratie von heute ist mächtiger als die Aristokratie von gestern: denn niemand steht über ihr als der Staat, der ihr Werkzeug und Helfershelfer ist.“ (2)  Weiterlesen „Aristokratische Demokratur“

Die anglo-amerikanische Lenkung der Welt durch Elitenzirkel. Die Entstehung von Chatham House und Council on Foreign Relations

Es ist inzwischen vielen Beobachtern des Weltgeschehens keine Neuigkeit, dass die Außenpolitik der USA und damit ihre imperialistische Ausbreitung über die ganze Welt vom Council on Foreign Relations (Rat für auswärtige Beziehungen) mit Sitz in New York und Washington gesteuert wird. Weniger bekannt ist seine enge historische, personelle und intentionale Verflechtung mit dem entsprechenden elitären Zirkel in England, dem Royal Institute of International Affairs, nach seinem Sitz auch Chatham House genannt. Weiterlesen „Die anglo-amerikanische Lenkung der Welt durch Elitenzirkel. Die Entstehung von Chatham House und Council on Foreign Relations“

Religion als Krieg oder Frieden stiftende Kraft

„Ist es nicht sonderbar, dass die Menschen so gern für ihre Religion fechten und so ungern nach ihren Vorschriften leben?“   Georg Christoph Lichtenberg (1742-1799)

Religiös motivierte Gewalt

Die drei monotheistischen Religionen Judentum, Christentum und Islam führen auch in der Gegenwart kein nur stilles kulturbildendes Dasein, wie es eigentlich dem inneren Wesen der Religion entsprechen sollte, sondern wirken stark motivierend und antreibend in den staatlich-militärischen Komplex der Macht- und Gewaltausübung hinein. Weiterlesen „Religion als Krieg oder Frieden stiftende Kraft“