Je lauter der Bach, desto stiller die Wahrheit

Karl Lauterbachs gestörtes Verhältnis zur Wahrheit ist legendär. Er hält die Lüge in der Politik für überlebensnotwendig, denn: „Die Wahrheit führt in sehr vielen Fällen zum politischen Tod“.* Dieser Linie ist er auch in einer kürzlichen Sitzung der Enquet-Kommission des Bundestages treu geblieben. In einem Video mit Ausschnitten aus der Sitzung, in denen Lauterbach die Ausführungen des früheren Chef-Toxikologen von Pfizer-Europa, Dr. Helmut Sterz, zum Corona-„Impfstoff“ kommentierte, deckt Prof. Homburg seine neuen Lügen auf. Sie sind hier wieder besonders dreist. Solchen Politikern darf grundsätzlich nichts mehr geglaubt werden, nichts. Sie müssen aus dem öffentlichen Leben verschwinden. Nachfolgend mein Transkript des Video-Ausschnittes. (hl) 


Prof. Stefan Homburg:

 … Interessantester Gast war aber zweifellos der Virologe Dr. Helmut Sterz. Er hat lange in der Arzneimittel-Forschung gearbeitet, zuletzt als Chef-Toxikologe von Pfizer-Europa. Somit war er der erste und bisher einzige Sachverständige, der aus Theorie und Praxis weiß, wie Zulassungsverfahren für Arzneimittel ablaufen und was man dabei beachten muss.
Er war auch der erste, dessen Antworten auf meine Frage es von Berlin aus in die ausländische Berichterstattung schafften. Hören wir uns das einmal kurz an (Video-Ausschnitt der Enquet-Kommission wird eingeblendet, ab min. 0:35):

Prof. Homburg: Herr Dr. Sterz, Sie haben als Cheftoxikologe für Pfizer-Europa gearbeitet. Ist das korrekt?
Dr. Sterz: Ja, das ist korrekt. Ich war dort verantwortlich für alle Tierexperimente, die der Arzneimittelsicherheit dienen.
Prof. Homburg: Danke. Meine Fragen beziehen sich auf Comirnaty (mRNA-Impfstoff) von Pfizer-BioNTech. Sie haben sich intensiv mit der Zulassung dieses Impfstoffs befasst, mit den Unterlagen. Ist das korrekt?
Dr. Sterz: Das ist korrekt.
Prof. Homburg: Wurde die Karzinogenität dieses Impfstoffs vor der Zulassung überprüft?
Dr. Sterz: Nein, das karzinogene Risiko wurde aus Zeitgründen nicht untersucht. Ich finde es übrigens sehr bedenklich und auch bedauerlich, dass keine alternativen Untersuchungen durchgeführt wurden.
Prof. Homburg: Wir beobachten in Deutschland, aber auch in vielen anderen Ländern, dass die Geburtenraten nach der Impfkampagne einbrachen.
Dr. Sterz: Ja, sie spielen auf Untersuchungen betreffend die Vermehrung an. Eine Studie an Ratten wurde mit Comirnaty mangelhaft durchgeführt. Damit waren keine verlässlichen Abschätzungen zur Wirkung des Impfstoffs auf die Trächtigkeit oder die Entwicklung der Nachkommen möglich. Man hatte aus der Contergan-Katastrophe nichts gelernt. Die Zulassung erfolgte laut RKI-Protokoll im Schnelldurchgang. Das bedeutete, dass essentielle Toxizitätsstudien der Schnelligkeit geopfert wurden, ohne akzeptable Begründungen. Ich kenne bei vergleichbarer Indikation keinen Fall, in dem all diese Studien weggelassen wurden. So führte die Zulassung zu verbotenen Menschenversuchen.
Prof. Homburg: Also, das RKI hat damals ja intern notiert, dass die Nebenwirkungen und Impfschäden erst nach der Markteinführung geprüft werden sollten. Was ist dabei herausgekommen?
Dr. Sterz: Pfizers Postmarketing-Bericht sprach von über 1200 Todesverdachtsfällen innerhalb von nur zwei Monaten nach der Zulassung. Spätestens da hätte man Comirnaty wieder vom Markt nehmen müssen. Das Paul Ehrlich Institut erhielt, wenn ich richtig informiert bin, bisher 2133 Meldungen über Todesfälle nach Comirnaty. Bei diesen Spontanmeldungen gibt es eine hohe Dunkelziffer durch Underreporting (Unterberichterstattung). Die wirkliche Anzahl liegt also viel höher. In den USA geht man davon aus, von einem Underreporting-Faktor von 30, mit dem die registrierten Fälle zu multiplizieren wären. Für Deutschland entspräche das 60.000 Todesfällen durch die Impfung.
Prof. Homburg: 60.000. Also die Bundesregierung hält ja die wichtigen SafeVac (Verträglichkeits.)- und KV-Daten (der Kassenärztlichen Vereinigung) zu Impfschäden zurück, und die Mehrheit dieser Kommission hat es sogar abgelehnt, diese Daten anzufordern. Hätte man Impfschäden und Todesfälle bei einer Regelkonform-Zulassung vermeiden können?
Dr. Sterz: Ja, denn regelkonform hätte Comirnaty gar nicht zugelassen werden dürfen.
Prof. Homburg: Zu der Zeit kämpfen viele Impfgeschädigte in Deutschland um Schmerzensgeld, und sie verlieren oft, weil die Gerichte sagen, Comirnaty habe ein positives Nutzen-Risiko-Verhältnis. Ist diese Annahme berechtigt?
Dr. Sterz: Aus meiner Sicht keinesfalls. Comirnaty wurde in der klinischen Entwicklung gar nicht auf die Vermeidung schwerer Erkrankungen oder Todesfälle untersucht. Pfizer-Unterlagen lassen somit ein positives Nutzen-Risiko-Verhältnis gar nicht erkennen. Der Mathematiker Robert Rockenfeller von der Universität Koblenz schätzt, dass auf jeden schweren Covid-Verlauf, den Comirnaty angeblich verhindert, 25 schwere Nebenwirkungen kommen.
Prof. Homburg: Okay. Sank die altersbereinigte Sterblichkeit in Deutschland nach Beginn dieser Impfkampagne?
Dr. Sterz: Nein, die Sterblichkeit stieg von 2021 und 22 im Vergleich zu 2020 deutlich. Bei einem positiven Nutzen-Risiko-Verhältnis hätte die Sterblichkeit sinken müssen, als der Impfstoff Anfang 21 verfügbar wurde.
Prof. Homburg: Leuchtet ein. Hat die Bevölkerung während der Impfkampagne den Wirkstoff bekommen, den Pfizer in dem verkürzten Notzulassungsverfahren geprüft hat?
Dr. Sterz: Nein. Für die klinische Prüfung vor der Zulassung wurde ein hochreiner Stoff verwendet. Er war für die Massenproduktion zu teuer. Die Bevölkerung erhielt einen Impfstoff, der mit Hilfe des Bakteriums Escherichia coli hergestellt wurde. Das Ergebnis5:56 sind signifikante Verunreinigungen mit bakterieller DNS und die Folge könnte ein erheblich erhöhtes Krebs-Risiko sein.
Prof. Homburg: Vielen Dank

– Ausblendung –

Lauterbach widersprach den Aussagen und bezeichnete sie sogar als Fake News, also als absichtliche Lügen, ohne das näher zu begründen (wird eingeblendet, min. 6:22):

Karl Lauterbach: Ja, vielen Dank. Also, vielleicht fange ich an, indem ich kurz die bestürzenden Äußerungen meines Vorredners kommentiere. Es kann mit Nichten gesagt werden, dass die Impfstoffe unzureichend getestet worden sind vor der Zulassung, und insbesondere nicht, dass also nach der Zulassung tatsächlich die Sicherheit nicht überprüft wird. Es gibt überhaupt keinen Impfstoff, den wir jemals auf den Markt gebracht haben, der so intensiv untersucht worden ist wie der SARS-Cov. (Es wurden) damals also systematisch auch Fehlinformationen, Miss-Informationen, Fake News zu den Impfungen gestreut. Ein Beispiel haben wir vor wenigen Minuten noch einmal beobachten können.

 – Ausblendung –

 Die Aussagen von Dr. Sterz waren in der Tat bestürzend. Da hat Lauterbach schon recht. Wie löst man nun einen solchen Widerspruch auf und prüft, wer von beiden recht hat? Das ist ganz einfach.
Man schaut in amtliche Dokumente und gelangt damit zu einem fundierten Urteil.

1.   Wurde die Karzinogenität geprüft?

Beginnen wir mit der Frage, ob Pfizer die Karzinogenität vor Zulassung geprüft hat, also die Eigenschaft, Krebserkrankungen zu fördern.
Die Antwort stammt von Pfizer selbst und findet sich in diesem Dokument der amerikanischen Zulassungsbehörde FDA. 1 Hiernach wurde die Karzinogenität aus Zeitmangel nicht geprüft. Eine entsprechende Studie hätte normalerweise auch 3 Jahre gedauert.
Links zu allen meinen Quellen finden Sie wie stets in der Videobeschreibung unterhalb dieses Videos. Klicken Sie dort zweimal auf mehr.

2.   Wurde die Reproduktions-Toxizität geprüft?

Zweite Frage: Wurden die üblichen Reproduktions-Toxizitäts-Studien durchgeführt über mehrere Jahre und an mehreren Tierarten? Gemeint sind Studien zur Wirkung der modRNA auf Fruchtbarkeit, Trächtigkeit, Entwicklung von Embryonen und Föten.
Aus dem obigen Dokument ergibt sich, dass die Antwort abermals nein lautet. Dr. Scherz hat das in seinem Bestsellerbuch detailliert beschrieben.2

 3.   Post-Marketing-Berichte?

Dritte Frage zur Todesmeldung. Innerhalb kürzester Zeit nach dem Impfstart meldete Pfizer der Zulassungsbehörde FDA exakt 1233 Todesverdachtsfälle, eine angesichts der Dunkelziffer erschreckende und völlig inakzeptable Zahl. Die Behörde und Pfizer wollten diese wichtige Information 50 Jahre lang geheim halten. Sie wurde aber vor Gericht herausgeklagt. Deshalb kann ich Ihnen dieses amtliche Dokument zeigen, das unten noch als vertraulich gekennzeichnet ist.3 Im Link finden Sie auf Seite 7 die Zahl 1233. Und im ebenfalls verlinkten Dokument des Paul Ehrlich Instituts 4 finden Sie auf Seite 24 die behauptete Zahl von 2133 Todesverdachtsmeldungen. Dass die wirklichen Todesfälle infolge der Dunkelziffer viel höher sind als die Meldung, ist in der medizinischen Literatur unbestritten.
Auch diese Aussage ist also korrekt.

4.   Nutzen-Risiko-Verhältnis positiv?

Pfizers Zulassungsstudie demonstriert keineswegs ein positives Nutzen-Risiko-Verhältnis, wenn man sie genau liest und alle Todesfälle und Krankheiten berücksichtigt, nicht nur die PCR Fälle. Hierzu habe ich einen deutschsprachigen Artikel verlinkt, der seinerseits auf Pfizers eigene Zahlen verweist.5
Ergebnis: In der Impfgruppe gab es insgesamt mehr Tote und Kranke als in der Kontrollgruppe. Die Unterschiede waren nicht groß, weil die Studie eilends abgebrochen wurde. Die Zahlen widerlegen aber eindeutig die Behauptung, dank Impfung habe es insgesamt weniger Tote und Kranke gegeben. Niedriger war nur die Zahl der Covid-Kranken. Zum Ausgleich gab es aber mehr Fälle von Myokaditis und so weiter.

5.   Sterblichkeit nach Impfstart?

Wie wirkte sich der Impfstart in der Realität auf die Sterblichkeit aus? Die folgende Grafik (wird eingeblendet min. 10:44), meine Damen und Herren, illustriert das von Politikern, Medien und Konzernen ständig wiederholte Narrativ. Hiernach ereilte uns 2020 eine schlimme Pandemie, die die altersbereinigte Sterblichkeit im Vergleich zu den Vorjahren stark steigen ließ. Ein Jahr später, am Anfang des Jahres 2021, wurde ein Impfstoff verfügbar, der die Sterblichkeit deutlich senkte. Ein Segen für die Bevölkerung. Diese Grafik fußt freilich auf erfundenen Zahlen und dient nur zur Veranschaulichung des seit Jahren kursierenden Märchens.
Diese zweite Grafik (Einblendung min. 11:27) zeigt auf Basis amtlicher Zahlen der Gesundheits-Berichterstattung des Bundes, was in Wahrheit geschah. Erstens ist das Jahr 2020 unauffällig. Die Sterblichkeit liegt zwischen den Werten von 2018 und 2019. Ab dem Impfstart 2021 steigt die Sterblichkeit deutlich und bleibt auch danach hoch.
Nach Wegfall der Zwangsmaßnahmen wie 2G, 3G und Impfpflichten für Mediziner und Soldaten sinkt die Sterblichkeit 2023 wieder auf das Normalniveau. Korrelation ist keine Kausalität, aber es grenzt schon an Wahnsinn oder bösen Willen, aus dieser Grafik ein positives Nutzen-Risiko-Verhältnis der modRNA abzuleiten.

6.   Minderwertiger Impfstoff für die Bevölkerung?

Meine letzte Frage bezog sich darauf, ob die Bevölkerung denselben Wirkstoff erhalten hat, den Pfizer in seiner Zulassungsstudie verwendete. Die Antwort von Dr. Sterz: Pfizer habe in der klinischen Prüfung einen hochreinen Stoff verwendet und später den Herstellungsprozess für die kommerzielle Produktion gewechselt. Dies stimmt. Das verlinkte Dokument der Europäischen Zulassungsbehörde EMA beweist das unter den Stichworten Prozess 1 und Prozess 2 zweifelsfrei.6

Zusammengefasst haben sich alle Aussagen von Dr. Sterz als richtig erwiesen. Sie als Fake News abzuqualifizieren, kann nur einen Politiker wie Lauterbach einfallen.
Natürlich war die Stimmung im Raum aufgeladen, weil erstmals ein Experte sprach, der selber bei Pfizer gearbeitet hat und die Zulassungsmaschinerie von innen kennt. Sein Urteil war vernichtend. Aber obwohl alle seine Aussagen stimmen, werden sie es kaum in den Abschlussbericht der Enquet-Kommission schaffen.

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Video „Spannende Sitzung mit Lauterbach und Wieler“ auf: https://www.youtube.com/@StHomburg

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Anmerkung hl:
* https://www.mimikama.org/lauterbach-die-wahrheit/

https://www.youtube.com/watch?v=o132JOSBGUY

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Anmerkungen Prof. Homburg:

1   https://www.fda.gov/media/144246/download
2   Helmut Sterz: Die Impf-Mafia
3   Freigeklagtes FDA-Dokument: https://phmpt.org/wp-content/uploads/…
4   Todesverdachtsfälle PEI: https://www.pei.de/SharedDocs/Downloa…
5   Nutzen-Risiko-Verhältnis: https://corona-blog.net/2025/01/08/ve…
6   EMA zu Prozessen 1 und 2: https://www.ema.europa.eu/en/document…

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Zu Lauterbach siehe auch:

https://fassadenkratzer.de/2022/02/01/pseudowissenschaft-und-demagogie-das-wirken-des-irrlichternden-karl-lauterbach-und-seiner-zutrager/

https://fassadenkratzer.de/2022/02/04/vom-orwellschen-freiheits-verstandnis-des-karl-lauterbach-anatomie-eines-logik-leeren-denkens/

 

 

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Autor: hwludwig

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