„Familie Schuh, deren Vater Daniel seit seiner zweiten Corona-Impfung ein Schwerstpflegefall ist, kämpft um Anerkennung und Gerechtigkeit. Am Esstisch der Familie Schuh sitzen drei Generationen: Marianne, 75 Jahre alt, ihre Schwiegertochter Tanja, 50, und Selina, die mittlere von drei Töchtern, 27 Jahre jung. Gemeinsam erzählen sie von Daniel – ihrem Sohn, Ehemann und Vater. Sie erzählen von einem Mann, der einst die Stütze der Familie war, und heute schwerstgeschädigt ist, unfähig, auch nur die einfachsten Dinge alleine zu bewältigen.“ – Ein Artikel der MWGFD in der Reihe „geimpft, geschädigt, geleugnet“.
Autorin: Elisabeth Maria
Der Kontakt zu Familie Schuh kam über deren Schadensmeldung auf unserer Webseite „geimpft, geschädigt, geleugnet“ zustande.
Der Bruch im Leben
Daniel Schuh, heute 49 Jahre alt, erlitt nach seiner zweiten Corona-Impfung am 7. Mai 21 zwei schwere Schlaganfälle. Schon vorher war er gesundheitlich deutlich vorbelastet. Doch trotz schwerer Vorerkrankungen hatte er sich stets zurück ins Leben gekämpft, war arbeitsfähig, aktiv, für seine Familie und Freunde da. Doch nach dem 28. Mai 2021, dem Tag des zweiten Schlaganfalls, war nichts mehr, wie es einmal war.
„Dann ging die Reise rückwärts“,
erinnert sich Ehefrau Tanja.
„Massives Fieber im Krankenhaus, die wussten gar nicht mehr, wie sie das Fieber runterbekommen sollten.“
Zudem litt er an Nierenversagen, Rhabdomyolyse (Zerfall von Muskelzellen) und dem sogenannten Zytokinfreisetzungssyndrom, einer systemischen Entzündungsreaktion, die durch die Aktivierung von Immunzellen ausgelöst wird.
„Der ganze Körper hat irgendwie rebelliert.“
Selina beschreibt den Moment, als ihr Vater nach dem zweiten Schlaganfall plötzlich nicht mehr ansprechbar war, so:
„Nach dem Schlaganfall nach der zweiten Impfung war er wie eine lebendige Leiche, der war komplett weiß, der war komplett neben sich, mit dem konnte man nicht mehr reden. […] Der hat hier gesessen und der war gefühlt nicht mehr da.“
Ein Mann, der nichts mehr allein kann
Nach 14 Wochen im Krankenhaus kam Daniel als Schwerstpflegefall mit Pflegegrad 5 nach Hause zurück. Er kann bis heute weder laufen noch stehen, nicht allein essen, nicht einmal nachts selbstständig eine neue Lage im Bett finden oder um Hilfe rufen.
„Er kann wirklich nichts, er kann gar nichts“,
so Tanja. Im Gegenteil: Sein Gesundheitszustand verschlechtert sich zusehends. Ein Lifter ist nötig, um ihn aus dem Bett zu heben. Ein Babyphon gibt nachts Sicherheit. Um die Pflege bewerkstelligen zu können, war eine räumliche Veränderung des Hauses notwendig. Das Leben der Schuhs musste von Grund auf neu organisiert werden.
„Früher hat er alles für uns gemacht, oder für die Kinder, und jetzt müssen alle Arbeiten für ihn erledigt werden“,
sagt Tanja. Auch die intimsten Handgriffe wie Wickeln und Füttern übernehmen Ehefrau und Töchter – ohne Zögern.
Marianne lobt ihre Familie voller Stolz:
„Das muss man den drei Mädchen und auch meiner Schwiegertochter hoch anrechnen, dass sie meinen Sohn so gut versorgen. Hut ab. […] Das sagt jeder hier im Ort, Hut ab vor den drei Töchtern, was die an ihrem Vater gut machen.“
Wenn Kinder sich um ihre Eltern kümmern müssen
Für Selina und ihre Schwestern ist das Leben seitdem ein anderes als das ihrer Altersgenossen. Während andere junge Erwachsene ihre Freizeit genießen, übernehmen sie zu Hause den „Papa-Dienst“.
„Das Wochenende ist für uns kein Wochenende in dem Sinne, wie es jemand anderes hat, wir haben am Wochenende immer, ich nenn es Papa-Dienst, weil wir teilen uns das dann auf. […] Wir sind dann wirklich von morgens bis abends mit Papa zusammen, müssen uns komplett um Papa kümmern, wir müssen Mama entlasten, das ist ja ganz klar.“
Und als Daniel selbst einmal in einem „klaren Moment“ beklagte, dass er nun pflegebedürftig im
Rollstuhl sitzen müsse, fanden seine Kinder liebevolle Worte:
„Papa, es ist doch ganz klar. Als wir klein waren, warst du für uns da und jetzt sind wir für dich da. Das ist doch ganz normal. Wir würden den Papa und die Mama niemals hängen lassen, egal wie schwer die Zeit ist.“
Die hochtoxische Charge – und ein doppeltes Familien-Drama
Besonders dramatisch ist ein Detail, das die Familie zutiefst erschüttert hat: Daniel erhielt bei seiner zweiten Impfung die Charge EX 8679 – laut Rechtsanwalt Ulbrich eine der toxischsten Chargen überhaupt.
Doch nicht nur Daniel bekam diese Charge. Auch Tanjas Vater erhielt am 1. Mai 2021 EX 8679. Er erlitt kurz darauf einen Schlaganfall, entwickelte hohes Fieber, massive Entzündungswerte – die gleichen Symptome, die auch Daniel nach seiner zweiten Impfung zeigte. Am 25. Mai verstarb er.
Nur drei Tage später, am 28. Mai, erlitt Daniel seinen zweiten schweren Schlaganfall.
Tanja erinnert sich:
„Für mich ist das abgelaufen wie im Film. Mein Vater ist am 25. Mai verstorben, mein Mann hatte am 28. Mai den zweiten schweren Schlaganfall. Ich wusste damals nicht, wo die Reise hingeht. Ich hab die Parallelen der Symptome zu meinem Vater gesehen. Mir ist schlagartig klar geworden, dass das im Prinzip dasselbe war, wie bei meinem Vater.“
Selina ergänzt:
„Es war gar keine Zeit zum Trauern gewesen in der kurzen Zeit.“
Der Tod des Großvaters, dann der Schlaganfall des Vaters.
„Das war alles so gleich und gleichzeitig. Das war wirklich schlimm.“
Gott sei Dank habe die ganze Familie sich gegenseitig geholfen und unterstützt, „aber Zeit zum Trauern war definitiv nicht.“
Kampf um Anerkennung – und das Schweigen der Verantwortlichen
Neben der körperlichen und psychischen Belastung kommt noch eine weitere, kaum auszuhaltende Bürde hinzu: Daniel und seine Familie haben keine Anerkennung für das erlittene Leid erhalten. Vor Gericht scheiterten sie.
„Der erste Satz der Richterin war, dass sie gewillt ist, dem Oberlandesgericht von Koblenz zu folgen“,
erzählt Tanja. Diesem Urteil nach überwiegt der Nutzen der Impfung die Risiken bei Weitem.
„Vor uns waren sieben andere Verhandlungen, alle zum gleichen Thema. […] Keine Chance, wir sind nicht zu Wort gekommen. […] Der letzte Satz von den Rechtsanwälten von BioNtech war: Es tut uns leid, dass es Ihren Mann so getroffen hat. Und dann war die Verhandlung vorbei.“
Doch damit nicht genug. Immer wieder hat die Familie versucht, Antworten zu bekommen – von Ärzten, vom PEI, von „Leuten, die auf höheren Stellen sitzen.“ Warum hat sich Daniels Körper so verheerend verändert? Warum hat niemand gewarnt? Warum musste es so weit kommen? Doch auf ihre Fragen bekamen sie keine Antwort – im Gegenteil.
„Am schlimmsten ist es, wenn man die Leute anspricht oder nachfragt“,
sagt Selina unter Tränen.
„Da bekommt man nur gesagt: Sie sollten besser nicht mehr nachfragen, sonst hat das ganz andere Konsequenzen. […] Wir sollten am besten aufhören, Fragen zu stellen. […] Ich mein das ist ja klar, die haben alle mehr Geld und bessere Anwälte, die können sich das erlauben, aber uns glaubt halt keiner, das ist traurig, dass man nicht mal eine Antwort bekommt“,
klagt sie weinend. Nur die Sanitäter aus dem Krankenwagen, denen ähnliche Schicksale bekannt seien, hätten ihnen ein Feedback gegeben und ihnen geglaubt. Auch der Hausarzt habe die Familie ernst genommen und das auch in einem Attest niedergeschrieben. Leider bislang ohne spürbare Konsequenzen.
Finanzielle Not
Die Rund-um-die-Uhr-Pflege hat die Familie auch in finanzielle Not gestürzt. Tanja kann nicht mehr arbeiten, weil Daniel nie allein gelassen werden darf. Die Töchter sind berufstätig, doch die Pflege fordert zusätzliche Kräfte, Zeit und Geld. Vieles, was dringend nötig wäre – bessere Hilfsmittel, spezielle Windeln, hochwertigere Pflegeprodukte – wird von der Krankenkasse nicht übernommen.
Selina schildert:
„Wir bekommen nur eine Sorte Windeln bezahlt von der Krankenkasse, davon wird Papa wund und bekommt Ausschlag. Wir brauchen daher spezielle Windeln, die extrem teuer sind, die werden von der Krankenkasse nicht bezahlt, da bleiben wir auf den Kosten sitzen.“
Die Familie ist auf das Pflegegeld angewiesen, um die laufenden Kosten tragen zu können. Ein Pflegedienst ist daher unbezahlbar. Die Last liegt allein auf den Schultern der Ehefrau, der drei Töchter und deren Großmutter.
Bewundernswerter familiärer Zusammenhalt – und ein Appell
Trotz aller Lasten – der körperlichen, der seelischen, der finanziellen – hält die Familie unerschütterlich zusammen. Drei Generationen, die gemeinsam kämpfen – gegen eine Krankheit, gegen das Vergessenwerden, gegen die Ungerechtigkeit, gegen das finanzielle Loch, in das sie gefallen sind.
„Ein kleiner Piks mit verheerenden Folgen“,
sagt Tanja leise, während ihr Mann im Nebenzimmer hustet.
Selina fasst die Hoffnung der Familie in Worte: Da es nicht mehr zu ändern sei, wünsche sie sich,
„dass man Hilfe bekommt, dass man das anerkennt bekommt, was passiert ist.“
Denn:
„Die Hoffnung stirbt zuletzt, egal wie unfair das Leben ist.“
Das Video ist auch auf unserer Webseite https://geimpft-geschaedigt-geleugnet.de/ sowie unserem YouTube– und Rumblekanal veröffentlicht:
https://www.youtube.com/watch?v=ylcEfkWXD_o
https://rumble.com/v6z2tjo-familie-schuh-frher-hat-er-alles-fr-uns-gemacht..html
https://geimpft-geschaedigt-geleugnet.de/familie-schuh/frueher-hat-er-alles-fuer-uns-gemacht/
Ein Gedanke zu „Seit der zweiten Corona-Impfung Schwerstpflegefall – ohne Anerkennung“
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