Der Gesundheitszustand der Bevölkerung in der westlichen Welt, insbesondere in den USA, ist katastrophal. Dort leiden 60 % der Erwachsenen und schon 50 % der Kinder an einer chronischen Krankheit. Die amerikanische Ärztin Dr. Casey Means und ihr Bruder, der Lobbyist Calley Means, decken in einem Interview mit Tucker Carlson die erschreckenden systemischen Ursachen auf: ein teuflisches Zusammenspiel von Ernährungs- und Pharmaindustrie sowie der modernen Medizin und dem korrupten staatlichen Gesundheitssystem. Dr. Valentin Wember hat einen Auszug des Interviews ins Deutsche übersetzt, transkribiert und als Hintergrund seiner neuen tiefgründigen Analyse der Corona-Krise eingefügt.1
Calley & Dr. Casey Means by Tucker Carlson
Persönliche Erfahrungen und Motive
Dr. Casey Means
erkannte nach neun Jahren medizinischer Tätigkeit,
„dass die Patienten in Amerika regelrecht zerstört werden, die Kinder, die Erwachsenen, die älteren Menschen.“ (Hervorhebungen hl)
Als Chirurgin sei man fast ausschließlich fokussiert auf das eigene kleine chirurgische Fachgebiet. Erst wenn man den Blick auf das Ganze lenke, sehe man, was tatsächlich mit der amerikanischen Bevölkerung passiere:
„Unsere Gesundheit wird immer schlechter. Jahr für Jahr. Die Menschen in Amerika werden jedes Jahr kränker. Sie werden jedes Jahr depressiver. Jedes Jahr nimmt die Fruchtbarkeit der US-Bürger ab. Und sogar die Lebenserwartung sinkt – und das in einem Land, in dem mehr Geld für Gesundheit ausgegeben wird als in jedem anderen Land der Welt.“
Eines Tages habe sie eine Patientin operieren müssen, die gerade ihre dritte Nebenhöhlen-Operation durchmachte. Sie wisse, was sie da zu tun und welche Rezepte sie zu schreiben habe. Aber in diesem Moment sei ihr klar geworden, dass sie keine Ahnung davon habe, warum diese Patientin wirklich krank sei. Sie habe so viele andere Gesundheitsprobleme gehabt: Prädiabetes, Arthritis, ein vernebeltes Gehirn, Fettleibigkeit und dieses Nebenhöhlenproblem.
„In meiner Ausbildung wurde mir nie beigebracht, den Patienten als Ganzes zu betrachten und zu sehen, wie all diese Dinge zusammenhängen. Mir wurde nur beigebracht, wie man eine Operation durchführt und sie dann abrechnet. … Wir ignorieren die systemischen Ursachen der Krankheiten. Wir ignorieren …, dass die Amerikaner kränker und kränker werden, aber wir profitieren davon, dass die Menschen immer mehr Krankheiten haben, die wir dann behandeln.
Das Gesundheitswesen ist in Wirklichkeit ein Geschäftsmodell, und das ist das Problem. Das Gesundheitswesen ist die größte und am schnellsten wachsende Branche in den Vereinigten Staaten. Und logischerweise verdient das Gesundheitswesen am meisten Geld, wenn immer mehr Menschen krank werden und wenn die kranken Menschen über einen möglichst langen Zeitraum hinweg behandelt werden. Je länger die Behandlung, desto größer der Gewinn.“
Als sie einige Teile des Gesamtbildes wie ein Puzzle zusammensetzte, sei ihr klar geworden, dass ihre Ausbildung sie im Grunde unfähig gemacht habe,
„wirklich zu verstehen, warum Patienten krank werden und wie man ihnen helfen kann, gesund zu werden.
Ich musste mich aus der Welt der Chirurgie verabschieden, als mir klar wurde, dass ich mein Geld im Wesentlichen damit verdienen würde, dass ich möglichst wenig Zeit damit verbringe, mit den Patienten zu sprechen, um die Ursachen ihrer Krankheit herauszufinden und zu verstehen und um ihnen zu helfen, ihre Gesundheit von Grund auf zu verbessern, sondern dass ich stattdessen nur von ihrer Krankheit finanziell profitiere. …
An meinem 30. Geburtstag ging ich in das Büro meines Lehrstuhlinhabers, legte das Skalpell weg und ging. …“
Und sie denkt über die medizinische Ausbildung nach, über die Vorstellung, welche die moderne Schulmedizin vom Wesen des Menschen hat bzw. nicht hat und von wem das gefördert und ausgenutzt wird. Alles in der Ausbildung sei darauf ausgerichtet, davon abzuhalten, über die Ursachen nachzudenken. Der Körper werde nicht als ein System, als eine Ganzheit betrachtet, und der Grund dafür liege zu einem erheblichen Teil darin,
„dass diejenigen Leute, die unsere medizinische Ausbildung finanzieren, die Pharma-Unternehmen sind. Die Folge: Uns Medizinern wird beigebracht, wie man sehr schematisch und fast roboterhaft die Patienten betrachtet.“
Die Amerikaner wollten natürlich nicht, dass sie früh sterben, dass ihre Kinder all diese chronischen Krankheiten haben wie Autismus, Lebensmittelallergien, Fettleibigkeit und Prädiabetes, dass 40 % der Jugendlichen bereits psychische Probleme haben.
„Aber das gesamt-gesellschaftliche System der Ernährung und der Gesundheit ist so aufgestellt, dass dieses System immer mehr Krankheiten erzeugt, von denen die Pharmaindustrie und die Geräte-Hersteller und nicht zuletzt die Ärzte profitieren können.
Das geschieht auf fast allen Ebenen, von der Industrie der Lebensmittel-Verarbeitung über die medizinisch-technische Industrie bis hin zur Pharmaindustrie.“
Calley Means
fand das Aussteigen seiner Schwester aus der Chirurgie zunächst idiotisch. Doch vor dem Hintergrund seiner eigenen Erfahrungen und Erkenntnisse konnte sie ihn allmählich davon überzeugen,
„dass das Thema ´Gesundheit und Ernährung` das wichtigste Thema in diesem Land ist,
und im Kern dieses Themas geht es um eine Mega-Korruption.“
Die Korruption beginne damit, dass die medizinische Fakultät in Stanford zu 50 % von der Pharmaindustrie finanziert werde. Und in der Pharmakologie gehe es fast nur darum, wie man die Krankheiten in den Griff bekomme,
„aber man lernt nicht, wie man heilt.2 – Darin besteht das riesige Problem. Die Folge: Die Dynamik der größten Industrie unseres Landes zerstört Menschenleben.“
Er habe für diejenigen Politiker, für die er Wahlkampf machte, der Lebensmittelindustrie und der Pharmaindustrie gegenüber gesessen, um von ihnen Geld für den Wahlkampf seiner Kandidaten zu erhalten. Die Pharmaindustrie gebe in Washington fünfmal mehr Spenden-Geld für Politiker aus als die Ölindustrie. Sie sei mit Abstand der größte Spenden-Geber.
Er habe früh gelernt, dass die Lebensmittelindustrie eine absolute Schlüsselrolle spiele.
Und die heutige verarbeitende Lebensmittelindustrie sei, was nur wenige wüssten, von der Zigarettenindustrie geschaffen worden. Das sei eine aufschlussreiche Geschichte.
R.J Reynolds und Philipp Morris, zwei der größten Tabakunternehmen der Welt, hätten, wie auch Dr. Wember recherchierte, in den 1980er Jahren mehrere bedeutende Lebensmittel-Unternehmen übernommen und seien so selbst die beiden größten Lebensmittel-Unternehmen geworden.
In den 1990er Jahren hätten die beiden riesigen Zigarettenhersteller dann zwei strategisch wichtige Schachzüge getan.
„Schachzug Nr. 1: Sie verlagerten ihre Gelder für Werbung und Lobbyarbeit und Sponsoring von den Zigaretten hin zu den Lebensmitteln. Die Leute von der Zigarettenindustrie waren Spezialisten darin, wie man Menschen von Zigaretten abhängig machen kann. Der gleiche Ansatz wurde jetzt verlagert vom Tabak auf die Lebensmittel. Das war einer der Gründe für den gigantischen Aufstieg von extrem verarbeiteten Lebensmitteln, denn nur bei der Verarbeitung konnte man Substanzen beimischen, die – wie schon bei den Zigaretten – abhängig machen. …
Der 2. Schachzug: Die größten Ausgaben für Lobbyarbeit wurden in die Zusammenarbeit mit den Lebensmittel-Behörden investiert. Sehr viel Geld floss an die FDA, an die USDA und an die Harvard-Universität. … Die Behörden und Harvard publizierten dann einen berühmten Bericht, der besagt, dass Zucker keine Fettleibigkeit verursacht.“
Durch die Kooperation der Tabak-Konzerne mit der FDA (US-Arzneimittel-Behörde) und der USDA (Landwirtschaftsministerium) sei dann auch in 1990er Jahren die berühmte Ernährungspyramide erfunden worden. Sie besage, dass Fette auf tierischer Basis schlecht und Kohlehydrate gut seien. Kohlehydrate und Zucker seien zur Basis der Pyramide geworden. – Seitdem habe sich die amerikanische Ernährungsweise massiv geändert und immer mehr auf extrem verarbeitete Lebensmittel umgestellt worden, weil die Menschen den medizinischen Institutionen vertrauten. Die Ernährungspyramide sei im Grunde ein Marketing-Instrument für extrem verarbeite Lebensmittel.
Die Ernährung der Kinder bestehe heute zu 70 % aus ultraverarbeiteten Lebensmitteln, die von der Zigarettenindustrie erfunden worden seien, um Kinder an diese leckeren Lebensmittel zu binden, manche würden sagen, um sie süchtig zu machen. Es gebe in den verarbeiteten Lebensmitteln Hunderte von verschiedenen Inhaltsstoffen und Mixturen, die Wissenschaftler in einem Labor herstellten, um die Lebensmittel schmackhafter und die Konsumenten, wie manche sagen, süchtig zu machen. Auf diese Weise sei beim Lebensmittelkonsum der Kalorienverbrauch in die Höhe geschnellt.
Er wisse, wovon er spreche, denn er habe als Lobbyist für die Lebensmittelindustrie gearbeitet.
„Diese Industrie hat durch ihre Spenden die FDA im Grunde gekauft.“
Ernährung und Krankheit – ein Geschäftsmodell
Eine weitere gravierende Veränderung, so Dr. Casey Means, betreffe die Getreide in der Ernährung. Seit den 1960er Jahren handele es sich um ultraverarbeitetes Getreide, das im Grunde nur noch versteckter Zucker ohne echten Nährwert sei.
Ein dritter Punkt seien Pflanzenöle. Sie bildeten längst die Hauptkalorienquelle der Amerikaner, in erster Linie Sojabohnen-Öl und Raps-Öl. Viele Pflanzenöle seien sehr billig, auf der anderen Seite aber hochgradig entzündlich.
Calley Means betont, dass diese Inhaltsstoffe und viele Chemikalien, die in den ultraverarbeiteten Lebensmitteln enthalten seien, eben keine natürlichen Nahrungsmittel seien. Sie führten zu den massiven Nebenwirkungen, die sie in ihrem Buch „Good Energy“ beschrieben hätten.
Die Lebensmittelindustrie versuche, die Lebensmittel billig zu machen aber sie zugleich so zu komponieren, dass man mehr von ihnen wolle und dadurch süchtig werde.
Korruption
Als junger Lobbyist habe er in den Morgensitzungen mitbekommen, wie die Lebensmittelkonzerne ihre Lobbyarbeit organisierten, um Einfluss auf das USDA zu nehmen, also auf das Zentrum der Ernährungsforschung, indem man dieses mit Spendengeldern überhäuft habe.
„Wir hatten zum Beispiel eine Liste von Spitzen-Professoren, die wir gesponsert haben. Die Lebensmittelindustrie zahlt 11 Mal mehr für grundlegende Ernährungsforschung als das NIH (National Institutes of Health). In den letzten zwei Jahren gab es 50.000 begutachtete Forschungsstudien über Ernährung, die von Experten begutachtet wurden. Wir sponsern sowohl die Studien als auch die Experten!“
Der kriminelle Teufelspakt bestehe darin, dass die Lebensmittelindustrie eng mit der Gesundheitsindustrie verbandelt sei. Der Gesundheitssektor sei – unter wirtschaftlichem Gesichtspunkt – die größte und am schnellsten wachsende Branche.
„Das ökonomisch Beste für die Gesundheitsindustrie ist es, wenn ein Kind krank wird. Wenn ein Kind krank wird oder irgendein Amerikaner an einer chronischen Krankheit erkrankt, sei es Diabetes, Fettleibigkeit, Nierenkrankheit, Herzkrankheit oder was auch immer – nimmt man in der Folge ein Leben lang Medikamente. Diese Menschen werden ein Leben lang behandelt, und sie laden sich immer mehr Komorbiditäten (weitere Krankheiten zur Grunderkrankung, hl) auf. Wenn man Diabetiker ist, hat man im Durchschnitt vier weitere Komorbiditäten. Man stirbt nicht. Man leidet nur. … Die Zahl der Erkrankungen nimmt ständig zu. (…)
Der kriminelle Teil dieser Tragödie, der wirkliche Teufelspakt besteht darin, dass das Gesundheitssystem, von dem man eigentlich erwarten sollte, dass es sich dazu äußert, warum wir so krank werden, schweigt. Es klärt nicht über die Gründe auf. Es schweigt. Dadurch wird das Gesundheitssystem zum Komplizen.“
Als er für Coca-Cola gearbeitet habe, habe Coca-Cola sogar Geld an die American Diabetes Association gezahlt, auch an die American Academy of Pediatrics. Wenn es irgendetwas gebe, was die American Diabetes Association tun sollte, dann doch wirklich, kein Geld von Coca-Cola anzunehmen!
Eine rundum erkrankte Gesellschaft
Dr. Casey Means schildert nun das „Gesundheitsdebakel der Nation“.
74 % der amerikanischen Erwachsenen seien heute übergewichtig oder fettleibig, wobei der Anteil der Fettleibigkeit allein 41,9 % betrage. Bei den Kindern liege der Anteil der Übergewichtigen und Fettleibigen bereits bei fast 50 %.
(Dr. Wember fügt ein, in Deutschland seien 53 % der Erwachsenen übergewichtig oder fettleibig.)
77 % der jungen Erwachsenen in den USA seien wegen Übergewicht und Fettleibigkeit nicht geeignet, im Militär zu dienen.
„50 % der amerikanischen Erwachsenen haben Prädiabetes (eine Vorstufe zu Diabetes mit erhöhtem Blutzuckerspiegel, hl) oder Typ-2-Diabetes, was ein immenses Problem in unserem Land ist. Inzwischen haben 30 % der Teenager Prädiabetes. Das ist eine Krankheit, die noch vor einer Generation kein Kinderarzt in seinem Leben je gesehen hat. In den 1950er Jahren hatte 1 % der Amerikaner Typ-2-Diabetes. Und weiter: Heute haben 18 % der Jugendlichen in den USA eine Fettlebererkrankung, eine Krankheit, die früher nur bei Alkoholikern im Spätstadium auftrat. Weiter: Die Krebsraten steigen bei jungen und älteren Menschen sprunghaft an. Die Zahl der Krebserkrankungen bei jungen Erwachsenen ist um 79 % gestiegen.“
(Dr. Wember merkt an, dass die letztere Zahl sich allerdings auf eine globale Studie für die Zeit von 1990 bis 2019 beziehe, sie betreffe nicht nur die USA, sondern auch andere Regionen wie Gesamtnordamerika, Austral-Asien, Westeuropa.)
25 % der amerikanischen Frauen nähmen ein Antidepressivum ein, 40 % der 18-Jährigen hätten eine psychische Diagnose. Die USA hätten die höchste Säuglings- und Müttersterblichkeitsrate in der gesamten entwickelten Welt. Und das, obwohl sie zwei Mal so viel für die Betreuung von Säuglingen und Müttern ausgäben wie jedes andere Land. …
Die Autismus-Rate bei Kindern liege landesweit bei 1 zu 36, in Kalifornien sogar bei 1 zu 22. Im Jahr 2000 seien es noch 1 zu 150 gewesen.3, 4
Impfen, impfen über alles
Wie in Anm. 3 nachgewiesen, ist die dramatische Autismus-Zunahme bei Kindern, die eigentlich einer Epidemie entspricht, die Folge der gewaltigen Zunahme der Pflichtimpfungen. Ein Kind, das heute in einem Krankenhaus in den USA geboren wird, bekomme innerhalb weniger Stunden bereits eine erste Impfung gegen Hepatitis-B, eine sexuell übertragbare Krankheit! Im Laufe der nächsten drei Jahre kämen bis zu 30 Impfungen hinzu.
Es gebe keinen Marktsektor in der US-Wirtschaft, der mit einer solchen Dynamik wachse, wie der Impf-Sektor. Sobald ein Impfstoff auf die Liste obligatorischer Impfungen gesetzt werde, zahle die Regierung Hunderte von Milliarden Dollar für ein Produkt, das – je nach Bundesstaat – dann für jeden einzelnen Amerikaner vorgeschrieben sei.
Korruption
Es habe sich ein gewaltiger Druck entwickelt, mehr und mehr Impfstoffe auf den Markt zu bringen. Er rede hier, so Calley Means, nicht von der Wirksamkeit von Impfstoffen, sondern nur über die wirtschaftliche Seite, über die Mathematik der Profite durch die Zusammenarbeit von Regierungs-Behörden mit der Pharmaindustrie. Es gehe um ein riesiges Geschäft, um Hunderte von Milliarden Dollar. Wenn ein Impfstoff einmal zugelassen sei und in einem Bundesstaat auf der Liste der Pflicht-Impfungen stehe, werde er für immer (aus Steuergeldern, hl) bezahlt. Der Geldstrom fließe. –
Und dann kämen die Gesundheits-Behörden daher – die als vertrauenswürdige Institutionen angesehen würden – und bezeichneten jeden als Kriegsverbrecher, der es auch nur wage, eine Frage zu den Impfungen zu stellen.
Aber die Korruption geht noch weiter. Auch YouTube und die großen Medienhäuser würden stark von der Pharmaindustrie finanziert. Pharma sei der größte Geldgeber der Mainstream-Nachrichten-Medien. Das sehe man schon daran, wieviel Pharma-Werbung in den USA auf YouTube geschaltet sei.
„Als Pharma-Lobbyisten wissen wir“, so Calley Means, „dass wir einen ´speziellen Draht` zu YouTube haben, warum ein großer Teil der Werbe-Einnahmen von uns kommt. Und dann haben wir natürlich die Studien aus Harvard, die wir finanziert haben. Diese Studien zeigen dann, dass es ´wissenschaftsfeindlich“ ist, wenn man unsere Produkte in Frage stellt, und das können wir dann den Verhandlungspartnern von YouTube, zu denen wir ja einen direkten Draht haben, präsentieren.“
„Bei 80 % der Studien zu Pharma-Produkten besteht ein Interessenkonflikt aufgrund der Finanzierung. Für akademische Studien gibt es leider zu wenige Regeln für Interessenkonflikte. Das Spiel funktioniert deshalb sehr einfach: Wir finanzieren die akademischen Studien und erhalten im Gegenzug das Güte-Siegel von Harvard, das Siegel des NIH, das besagt, dass unsere pharmazeutischen Produkte perfekt sind, und dann benutzen wir diese Studien, um die Tech-Unternehmen der Social-Media sowie die großen traditionellen Medienhäuser zu beeinflussen, die wir ebenfalls bezahlt haben. Auf diese Weise können wir festlegen, was als Fehlinformationen gilt.“
So viel zunächst aus diesem Interview und dem für die Corona-Aufarbeitung hochaktuellen Buch von Dr. Valentin Wember.
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Anmerkungen:
1 Valentin Wember: Verblendung und Aufbruch, Tübingen 2025
2 Die amerikanischen Wissenschaftler bestätigen mit ihren Aussagen über die fehlende Heilung der modernen Medizin und das ihr zugrunde liegende mechanische Menschenbild die Analyse der anthroposophischen Ärztin Dr. Daphné von Boch im vorigen Artikel: https://fassadenkratzer.de/2025/01/31/die-moderne-medizin-kann-retten-bessern-aber-krankheiten-heilen-kann-sie-nicht/
3 1990 sollen es noch 1 zu 2.500 gewesen sein. Siehe:
Alarmierende Autismus-Häufigkeit bei Kindern in den USA nach Impfung – FASSADENKRATZER
4 Zur Gesundheitslage der US-Bevölkerung siehe auch:
Die kraftvolle Eröffnungsrede von Robert F. Kennedy Jr. im US-Senat – uncut-news.ch
3 Kommentare zu „Nahrung, Pharma und moderne Medizin – ein teuflisches Geschäftsmodell“
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