Die Ärztekammer von Schleswig-Holstein beklagt auf Ihrer Webseite die zunehmende Gewalt gegen Ärzte, die nicht nur in Deutschland zu beobachten sei, und startete eine Umfrage bei ihren ca. 20.000 Mitgliedern. Allerdings verschweigt sie politikkonform, den hauptsächlichen Täterkreis zu benennen, der sich aus aggressiven Migranten zusammensetzt, deren grenzenlose Einwanderung die Politik zu verantworten hat. Und sie verschweigt vor allem die Gewalt, die nicht von Patienten ausgeht, sondern von der Justiz, der Politik und in vielen Fällen auch von den Ärztekammern selbst gegen Ärzte, die ihren ärztlichen Eid gegen allen Druck treu eingehalten haben. Eine empörte Ärztin holt in einem Brief ihre Ärztekammer in die Realität. (hl)
Die Ärztekammer Schleswig-Holstein schreibt:
„Die Gewalt gegen Ärztinnen und Ärzte nimmt zu. Diese Entwicklung ist keinesfalls nur in Deutschland zu beobachten.
Studien belegen weltweit eine Zunahme der Gewalt gegen Ärztinnen und Ärzten sowie medizinisches Personal. Laut Ärztemonitor 2018, einer bundesweiten Befragung der Kassenärztlichen Bundesvereinigung unter ambulant tätigen Ärztinnen und Ärzten sowie Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten, haben 25 Prozent der Ärztinnen und Ärzte in den letzten 12 Monaten persönliche Erfahrungen mit verbaler Gewalt gemacht. Ebenfalls 25 Prozent haben während der Berufslaufbahn persönliche Erfahrungen mit körperlicher Gewalt gemacht. Auch in Kliniken, so lässt es sich in vielen Medienberichten lesen, kommt es gerade in den Notaufnahmen immer häufiger zu Übergriffen.“
https://www.aeksh.de/aerztinnen-und-aerzte/gewalt-gegen-aerztinnen-und-aerzte
Die „Ärzte für den Frieden“ haben am 16.1.2025 auf Telegram die folgende Antwort einer Ärztin auf die Umfrage der Ärztekammer Schleswig-Holstein veröffentlicht, die wir nachfolgend abdrucken:
„Meine Antwort:
Einen schönen guten Tag,
Ich hätte gerne an Ihrer Umfrage zur Gewalt gegen Ärzte teilgenommen, musste sie aber leider abbrechen, denn als Täterkreis war automatisch nur „Patienten“ vorgegeben, und es ließ sich auch nicht anders einstellen.
Sowohl mein Mann, als auch ich und zahlreiche andere ärztliche Kollegen haben in den letzten Jahren gröbste Gewalt erfahren, über die wir gern berichtet hätten. Eine Gewalt, die wir uns früher nie hätten erträumen lassen (obwohl die Verbrechen der historischen deutschen Vergangenheit gezeigt haben, dass noch viel mehr möglich ist).
Diese massive Gewalt ging allerdings nicht von Patienten aus, sondern von Justiz, der Politik und in vielen Fällen auch von den „eigenen“ Ärztekammern als willfährige Büttel eines Unrechtssystem, das sich wohl bald für das bisher vielleicht größte medizinische Verbrechen der Menschheitsgeschichte wird verantworten müssen. (Stichwort 20.01.25).
Viele von uns waren (und sind es z.T. immer noch) – unter Bruch der ärztlichen Schweigepflicht – Opfer willkürlicher Hausdurchsuchungen, wurden Schwerverbrechern gleich in Hand- und Fußfesseln, wie in mittelalterlichen Inquisitionstribunalen vor Gericht gezerrt und ihrer wirtschaftlichen Existenzen beraubt. Einige von uns fristen – just in diesem Moment – z. T. mehrjährig unter menschenunwürdigen Umständen in deutschen Gefängnissen. – Nein, ich spreche nicht von Russland!
Als übelste Fälle möchte ich hier im Moment nur die von Dr. med. Bianka Witzschel und des Arztes Heinrich Habig nennen.
Unsere Verbrechen?
Das Einhalten unseres ärztlichen Eides – um JEDEN PREIS.
Wenn Sie Ihre Umfrage dementsprechend ändern, dass auch diese Fälle endlich zur Sprache kommen können, senden Sie sie mir gern noch einmal zu.
Unter dem gegenwärtigen Kammerpräsidenten wird dies kaum der Fall sein.
Aber wer weiß? Die Zeiten ändern sich und das im Moment schneller, als manch einer überhaupt wahrnehmen kann.
Der Blick über den großen Teich lässt hoffen.*
Mit freundlichen Grüßen
Limberg, Jette“
Umfrage der Ärztekammer Schl.-Holst. „Gewalt gegen Ärzte“
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* Die „Ärzte für den Frieden“ hatten am selben Tag auf Telegram die Nachricht eingestellt:
„Der designierte US-Verteidigungsminister Hegseth (Foto):
´Soldaten, die wegen Ablehnung experimenteller Impfstoffe entlassen wurden, erhalten ihren Rang zurück, eine Entschuldigung und eine Nachzahlung des Soldes.`“

Ein Gedanke zu „„Ärztekammern als willfährige Büttel eines Unrechtsystems“ – Brief einer Ärztin “
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