„Niemand wird mich brechen, niemals!“ – Dr. Fuellmich über die Schikanen gegen ihn

In einer neuen Stellungnahme aus der U-Haft vom 15. Juli 2024 schildert Dr. Reiner Fuellmich noch einmal den bisher vergeblichen Versuch des Gerichts, den politischen Prozess gegen ihn – alle weiteren Beweisanträge widerrechtlich ignorierend – abzukürzen und ihn zu verurteilen. Er fühlt sich durch alte Lebensweisheiten und die vielen positiven Zuschriften ungeheuer in seinem Widerstand gestärkt, so dass ihn alle demütigenden und entwürdigenden Behandlungen und Schikanen, die ihn wohl allmählich in den Wahnsinn treiben sollen, nicht brechen können. Nachfolgend veröffentlichen wir das Transkript seines Audios. (hl)


„Liebe Freunde, völlig unabhängig davon, was man von Donald Trump ansonsten hält oder nicht hält: Am Sonnabend, dem 13.07.24 in Butler Pennsylvania, hat er echten Mumm, True Grit, gezeigt. Das war sein John Wayne-Moment. Und am Tag danach hat er in einem Tweet erklärt, dass er bereit und in der Lage ist, das gespaltene Land wieder zu vereinen. Ich jedenfalls applaudiere ihm für beides. Und ich hoffe, dass er seine guten Beziehungen zu Robert F Kennedy Junior nutzt, um mit ihm zusammenzuarbeiten. Aber dazu sage ich am Ende meines Statements mehr.

Zuerst will ich Ihnen zum Stand des Verfahrens berichten und erzählen, wie die Versuche, mich zu brechen, nach hinten losgegangen sind. Vor wenigen Wochen versuchte das Gericht, in meiner Sache völlig überraschend das Verfahren abzubrechen und blitzschnell ein Urteil zu meinen Lasten zu verkünden. Bis zu diesem Zeitpunkt waren ausschließlich die von der Staatsanwaltschaft gewünschten Zeugen angehört worden, und das Gericht hatte gerade einmal die Hälfte der von ihm selbst aufgelisteten Zeugen vernommen, als es urplötzlich versuchte, alles abzubrechen.

Denn das Ergebnis der bis dahin durchgeführten Beweisaufnahme zur Frage, ob ich in einer Risikosituation für die Spendengelder Teile des Spendengeldes mit Hilfe eines Darlehensvertrages vorübergehend in Sicherheit bringen durfte, war, wie auch das Gericht selbst festgestellt hat, eindeutig. Und es stimmte mit dem Inhalt der Akten überein, auch wenn diese völlig unvollständig sind, weil die Staatsanwaltschaft hier in meinem Verfahren noch wesentlich mehr Beweismittel, z.B. den Inhalt von mindestens 60 – wahrscheinlich viel mehr – Telefonaten, aber auch Urkunden zurückhält als in Alec Baldwins Fall.

So war also das Ergebnis bis dahin betreffend die eigentlich angeklagten Tatsachen. Denn die Anklage ist ja nicht geändert worden. Ja, es bestand damals eine sich immer weiter verschärfende Risikolage für die Spendengelder. Und ja, ich durfte das Darlehen aufnehmen, da ich sowohl bereit als auch in der Lage war, es zurückzuzahlen. Und sogar das hat das Gericht festgestellt. Ja, ich hätte das denn auch zurückgezahlt, wenn es mir nicht von den Anzeige-Erstattern entwendet worden wäre.

In genau dieser Situation änderte das Gericht plötzlich die somit widerlegten strafrechtlichen Vorwürfe aus der nach wie vor unveränderten Anklageschrift. Und der Vorsitzende meinte, neue Vorwürfe aus einer Chat-Kommunikation zwischen Viviane Fischer und mir konstruieren zu können.
Diese neue Konstruktion besagt, dass überhaupt gar keine Darlehensverträge geschlossen worden seien, sondern es sei eine Treuhandvereinbarung zwischen Viviane Fischer und mir vereinbart worden, aufgrund derer wir verpflichtet gewesen seien, das Geld auf einem anderen Konto jederzeit zugriffsbereit aufzubewahren. Anders als die schriftlichen Darlehensverträge in der Akte sei diese Treuhandvereinbarung weder schriftlich noch mündlich ausdrücklich geschlossen worden, sondern sie sei konkludent, das heißt aufgrund eines bestimmten Verhaltens, zustande gekommen.

Nun, eine solche frei erfundene Vereinbarung habe ich zwar mehrfach bestritten, und das ist auch aus der Akte ersichtlich. Und es wurden dazu auch keinerlei Ermittlungen angestellt, sondern es wurde immer von Darlehensverträgen ausgegangen, so dass nach diesem völlig überraschenden Taschenspielertrick des Vorsitzenden mindestens unseren Beweisanträgen dazu nachgegangen werden muss, dass sowohl die eindeutigen Erklärungen, als auch das eindeutige Verhalten von Viviane Fischer beweisen, dass es gar keine solche Vereinbarung gab, sondern nur die ausdrücklich schriftlich und transparent ausgewiesenen Darlehensverträge.

Aber, so jedenfalls ist die bislang  – und zwar bislang mein Anspruch auf rechtliches Gehör aus Artikel 103 Grundgesetz – brachial verletzende Haltung des Vorsitzenden gewesen: Die von uns benannten Zeugen sollen nicht gehört werden, nur die der Staatsanwaltschaft. Klar, denn würden unsere Zeugen gehört werden, dann würde ja die Wahrheit herauskommen. Aber der Versuch des Vorsitzenden, sich selbst und die anderen Mitglieder des Gerichts – denn die sind genauso dran, wenn Sie mitmachen – wegen Rechtsbeugung strafbar zu machen, scheiterte, bislang jedenfalls.

Dieses Scheitern ist aber nicht nur unserer Verteidigungsarbeit zu verdanken, sondern das ist vor allem möglich gewesen aufgrund Ihrer massiven Unterstützung auf wirklich allen denkbaren Ebenen. Sie schreiben mir, halten Mahnwachen, kommen als Prozessbeobachter ins Gericht, und Sie sorgen dafür, dass immer mehr Menschen weltweit über diesen unglaublichen Göttinger Justizskandal informiert werden. Und das nimmt man auch im Gericht und auch in der JVA wahr. Das kriegen sogar Botschaften draußen in allen möglichen Ländern mit.

Es wiegt umso schwerer, als mitten in der Plandemie sogar ein klassisches Mainstream-Medium, nämlich die New York Times, darüber berichtete, dass Göttingen das Herz der Finsternis ist, wenn es um die Demokratie und die Meinungsfreiheit geht. Es geht um eine spezielle Ermittlergruppe, die im Internet heimlich Jagd auf Menschen macht, die das offizielle Narrativ hinterfragen, und die darüber hinaus auch noch sich als Nazis ausgeben, um andere Menschen irgendwie zu rechtsradikal klingenden Äußerungen zu bringen, die dann wiederum angeklagt werden können.

Nun, dass auf mich enormer Druck ausgeübt wird, wissen Sie alle. Dass dies dazu dient, mich zu demütigen, zu entwürdigen und möglichst in den Wahnsinn zu treiben, also zu brechen, so dass ich mich nicht mehr verteidigen kann, das ist ja für jedermann offensichtlich. Das aber klappt niemals, wie ich schon mehrfach gesagt habe.

Zwar könnte man vielleicht glauben, ich sei verrückt geworden, weil ich, wenn ich Ihre Schreiben lese und mit Ihnen über die Geschichten rede, die Sie mir schreiben oder über die Witze lache, die Sie mir schreiben. Aber das mache ich ja nur, weil ich irgendwie trotz dieser massiven Einschränkungen mich bedanken will und zwar für ihre wirklich zutiefst menschliche Unterstützung. Dass ich nicht verrückt bin, zeigt, denke ich, meine eigene Verteidigungsarbeit im Gericht.

Um es noch mal klar und deutlich zu sagen: Niemand wird mich brechen, niemals! Und das habe ich vor allem meiner Oma, meiner Oma Emma zu verdanken. Meine Oma Emma starb 2008 im Alter von 100 Jahren und war bis zuletzt fit mit sehr klarem Kopf. Sie hat mir immer wieder gesagt: „Reiner, du kannst absolut alles machen und erreichen, was du willst. Aber du darfst dich niemals gehen lassen.“ Das hat sie immer wieder gesagt. Und sie meinte damit: Erstens kümmere dich um deinen Körper und trage saubere und ordentliche Kleidung, und zweitens enttäusche niemals in dich gesetztes Vertrauen; halte deine Versprechen.
Das sind sehr einfache Grundregeln, die ich aber immer überzeugend fand. Und deshalb wird mich nie jemand brechen können, schon gar nicht, da Sie alle mich in wirklich unglaublicher, mich tief berührender Weise unterstützen. Ich werde meine Oma Emma jedenfalls nicht enttäuschen.

Im Übrigen sind die Versuche, mich zu brechen, nach hinten losgegangen. Alle Vollzugsbeamten hier in der JVA, mit denen ich spreche – und das sind sehr viele – haben mir ebenso wie die Justizbeamten im Gericht versichert, dass sie noch nie erlebt haben, dass ein wegen eines bloßen Vergehens Angeklagter – mehr haben die Monster ja nicht konstruieren können – neun Monate in U-Haft festgehalten wird. Und sie haben noch nie erlebt, dass ein wegen eines bloßen Vergehens Angeklagter, der keinerlei Gewalttaten verdächtig ist, in Ketten von und zum Gericht transportiert wird, begleitet von Mannschaftswagen voller schwerbewaffneter Polizisten in kugelsicheren Westen.

Auch meine Isolierung von allen anderen Häftlingen und das Verbot von Gesprächen mit anderen Häftlingen über Monate haben sie so noch nie erlebt. Immer mehr von ihnen, so sagen sie, schütteln den Kopf über meinen Fall. Immer mehr von ihnen bekunden mir – vorsichtig natürlich – ihre Sympathie. Aber, so sagen sie, sie müssten ja ihre Anweisungen und ihre Anordnungen befolgen.
Was bedeutet das? – Nun, es bedeutet, dass sich auch hier, sogar hier im Gefängnis, die Gesellschaft spaltet. Und es bedeutet, dass die Monster sich selbst entlarven. Draußen wie drinnen sehen immer mehr Menschen, dass der Kaiser keine neuen Kleider trägt, sondern völlig nackt ist.

Dass Joe Biden die deutsche Version von Loriots Opa Hoppenstedt ist, der erklärte, dass er 500.000 Jahre alt sei und demnächst mit dem Papst zusammen eine Boutique aufmachen werde, das wissen wir auf unserer Seite des Zauns seit mindestens zwei Jahren. Wieso haben seine politischen und medialen Unterstützer behauptet, sie seien überrascht gewesen von seiner katastrophalen TV-Debatte mit Donald Trump? Ist es kognitive Dissonanz, Dummheit oder das Vertrauen darauf, dass der Rest der Welt – also wir alle – so verblödet sind, dass wir nicht erkennen können, dass er, eine völlig erledigte Marionette, ihre letzten Ehrenrunden dreht?

Trumps zum Teil wirklich witzige Mimik während der Debatte war sicher auch so gemeint. Er wollte sich lustig machen. Aber gleichzeitig war er, meiner Ansicht nach, wirklich dermaßen erschrocken darüber, über den Zustand von Joe Biden, als sei das alles noch viel schlimmer, als er erwartet hatte.

Nun es gibt neben Joe Biden und Donald Trump noch einen Präsidentschaftskandidaten, und der erfährt in den alternativen Medien enorme Zustimmung, auch wenn er vom Mainstream völlig ignoriert wird, und das ist Robert Kennedy Jr. Ich empfehle Ihnen ein sehr gutes Interview mit ihm auf TRT. World, dem englischsprachigen türkischen Sender. Das ist da auf deren Website abrufbar. Wir wissen, dass Donald Trump und Robert F. Kennedy Jr. eine gute Beziehung haben. Wie wäre es, wenn beide zusammenarbeiten würden? Robert F. Kennedy Jr. könnte als Justizminister dafür sorgen, dass die Plandemie wirklich aufgearbeitet wird.

Immerhin, er hat doch das Buch geschrieben „The real Anthony Fauci“. Und er könnte diesen Mann und seine Gegenstücke in Deutschland, England, Frankreich, Österreich, der Schweiz, Kanada, Neuseeland, Irland und so weiter hinter Gitter bringen. Und wir, die Gruppe der internationalen Anwälte und ich haben alle Beweismittel. Und wir haben mit dem Model-Grand-Jury-Verfahren gezeigt, wie es geht, wie es überall auf der Welt gehen kann.

Passend zu diesem geradezu wahnsinnigen Irrsinn habe ich noch zwei Songs. Da ist zunächst mal „Crazy“ von Gnarls Bartley. Aber da ist auch „Dancing in the Streets“ von Marta & the Vandallas.

Nun, im Moment müssen wir davon ausgehen, dass dem Gericht einfach alles egal ist. Jetzt hat der Vorsitzende sogar geschrieben, dass es keine Rolle spielt, dass ich entführt worden bin, das sei Sache der Mexikaner. Hauptsache, ich sei dann ordentlich verhaftet worden hier in Deutschland.
Aber das wird sich ändern.

Bis bald.“

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Das Audio:

https://www.youtube.com/watch?v=Tp5-3fZoVc0

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Autor: hwludwig

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